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Die Polizei will die Hanauer Autoposer- und Raser-Szene in den kommenden Tagen besonders im Blick behalten. Foto: Rolf Oeser
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Die Polizei will die Hanauer Autoposer- und Raser-Szene in den kommenden Tagen besonders im Blick behalten.

Hanau

Schranken für die Tuningszene in Hanau

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Die Szene aus Posern, Tunern und Rasern hat sich auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums Kinzigbogen häuslich eingerichtet und tyrannisiert am Wochenende die Anwohner. Das soll ein Ende haben.

Die Stadt Hanau möchte gegen die Poser- und Raserszene vorgehen, die seit vergangenem Jahr die Anwohner am Fachmarktzentrum Kinzigbogen tyrannisiert. Laut Stadt lässt die Shopping Center Management GmbH, die das Gelände für den Eigentümer, die Deka Immobilien Investment GmbH, betreut, seit vergangener Woche Schranken installieren. Das Centermanagement hat die Fragen der Frankfurter Rundschau am Montag nicht beantwortet.

Erst am vergangenen Wochenende beschwerten sich zahlreiche Anwohner:innen bei der Polizei. Die zählte am vergangenen Freitagabend etwa 150 und am Samstagabend 250 Fahrzeuge auf dem Kundenparkplatz. Mit ihren „überwiegend hochmotorisierten und teils getunten Karossen sorgten die Fahrer in den späten Abendstunden für erhebliche Lärmbelästigungen“, heißt es im Polizeibericht. Auch andauerndes Hupen und aufheulende Motoren werden darin festgestellt. Weil sich die Teilnehmer nicht an die gängigen Hygieneregeln hielten, riegelte die Polizei den Platz an beiden Tagen ab und beendete die Treffen per Durchsage. Die Bilanz des Wochenendes: 50 Menschen und Fahrzeuge wurden kontrolliert, es folgten mehr als ein Dutzend zulassungsrechtliche Verstöße und zahlreiche Platzverweise. Auch sei der Platz an beiden Tagen zugemüllt worden.

Laut einem Zeuginnenbericht im „Hanauer Anzeiger“ hatten sich die Poser vor der Kontrolle am Freitagabend noch in den Straßen des umliegenden Wohngebietes versteckt. Am Samstagabend sollen ihnen die Anwohner die Zufahrten versperrt haben.

Die Hanauer SPD fordert unterdessen „konsequente Kontrollen und Bestrafungen von Rasern“. Zumal die Sicherheit der Bürger:innen gefährdet wird: „In den letzten Monaten konnten wir mehrfach in unserer Region beobachten, wie aus viel zu schnellen Autos in Innenstädten im Handumdrehen Mordwaffen wurden“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Maximilian Bieri.

Die Polizei schreibt, sie werde „konsequent gegen Ruhestörungen, Rasereien und weitere szenetypische Verstöße vorgehen“, besonders am bevorstehenden Karfreitag, in der Tuningszene als „Car-Freitag“ bekannt .

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