1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Main-Kinzig-Kreis
  4. Hanau

Sanierung von Hanauer Hallenbad im Zeitplan

Erstellt:

Von: Fabian Böker

Kommentare

Hier kommt die Edelstahlwanne für das Kleinkindbecken hin.
Hier kommt die Edelstahlwanne für das Kleinkindbecken hin. © Stadt Hanau

Das Lindenau-Hallenbad soll im Sommer 2022 wieder öffnen. Die Arbeiten kosten insgesamt rund sieben Millionen Euro.

„Wir sind voll im Zeitplan und hoffen, dass dies bei den derzeitigen pandemiebedingten Verzögerungen im Baugewerbe so bleibt.“ Dieses Zwischenfazit zieht Uwe Weier, Geschäftsführer der Hanau Bäder GmbH, bezüglich der Sanierung des Lindenau-Hallenbades. Die soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein.

Teil der Arbeiten ist beispielsweise, jeweils eine Tonne schwere Betonteile Stück für Stück aus dem Beckenrand herauszuschneiden. Das sei notwendig gewesen, teilte die Stadt mit, weil sowohl Schwimmer- als auch Nichtschwimmerbecken teils undicht waren. Mittlerweile ist diese Betonsanierung abgeschlossen und der Beckenrand hat wieder die gewohnte Höhe.

Ebenfalls Teil der Arbeiten ist das künftige Kleinkind-Becken, dass um ein Drittel größer wird als bisher. Neu wird auch eine etwa fünf Meter lange Sprudelbank am Rand des Nichtschwimmerbeckens sein. Zudem erhält dieser Bereich zwei Wasserspeier.

„All das zeigt, dass das Lindenau-Hallenbad auch künftig für Familien mit Kindern bestens für die Freizeit geeignet sein wird“, ist Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) überzeugt.

Die nächsten Sanierungsschritte bestehen ab Herbst darin, dass vom Keller her neue technische Anlagen aufgebaut werden. Entsprechende Kernbohrungen zur Vorbereitung finden derzeit statt.

Von der grundhaften Sanierung ist auch das Freibad betroffen, weil das gesamte Wasseraufbereitungssystem technisch erneuert wird. Daher stehen die Außenbecken erst 2022 wieder zur Verfügung.

Für Sanierung und Umbau sind knapp sechs Millionen Euro veranschlagt. Das Land Hessen gibt zusätzlich eine Förderung in Höhe von einer Million Euro. bö

Auch interessant

Kommentare