Hanau

Vom Rassismus nach dem Anschlag von Hanau

  • Jochen Dietz
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Eine Online-Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit den Folgen des 19. Februar in Hanau insbesondere für Menschen mit Rassismuserfahrungen und Migrationsherkunft.

Um die Folgen des rassistischen Anschlags vom 19. Februar als sogenannte Botschaftstat für Menschen mit Rassismuserfahrungen und migrantischer Geschichte dreht sich eine Online-Podiumsdiskussion am Montag, 8. Juni, um 19 Uhr. Dabei soll auch das Selbstbild einer toleranten, „bunten“ Gesellschaft infrage gestellt werden, heißt es in der Ankündigung von Volkshochschule, ihrem Förderverein sowie dem evangelischen Forum Hanau+ als Veranstaltern. Es soll auch darüber diskutiert werden, welche Rassismuserfahrungen die Teilnehmenden nach dem Anschlag machen oder wahrnehmen.

Es gelte auch, Begriffe wie Rassismus, Rechtsextremismus und rechten Terror zu klären, sowie über diskriminierende Zuschreibungen ins Gespräch zu kommen. Diskussionsgäste sind Saba-Nur Cheema von der Bildungsstätte Anne Frank, John Kannamkulam, Schirmherr der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hanau, sowie Professor Astrid Messerschmidt von der Bergischen Universität Wuppertal.  

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