Hanau

Pflegende entlasten

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Die Stadtverwaltung bekennt sich mit der Unterzeichnung einer Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für ihre Beschäftigten.

Weil das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat die Stadt gemeinsam mit 38 weiteren hessischen Arbeitgebern eine Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterzeichnet.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns als Stadt und Arbeitgeber schon lange ein Thema. Mit der Charta haben wir dem jetzt auch öffentlich Rechnung getragen“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) in einer Mitteilung.

Das sei nicht nur ein Bekenntnis für mehr Unterstützung von pflegenden Berufstätigen, sondern es solle gleichzeitig für das Thema sensibilisieren und Vorbild für andere Arbeitgeber sein. Mit der Charta signalisiere die Stadtverwaltung ihre Bereitschaft, ihre pflegenden Beschäftigten zu unterstützen und zu entlasten.

Seit der Gründung der Initiative des Landes im Jahr 2013 machten inzwischen mehr als 200 Unternehmen, Behörden, Kommunen, Institutionen und Hochschulen im Land mit.

Den Charta-Unternehmen stünden die Teilnahme an Netzwerktreffen, verschiedene Materialien und Umsetzungsangebote sowie die Ausbildung eines betrieblichen Pflege-Guides durch die Initiative zur Verfügung. Mittlerweile gebe es 225 Pflege-Guides bei 142 hessischen Arbeitgebern. Diese wirkten als erste Anlaufstelle innerhalb von Unternehmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu Hause die Pflege von Angehörigen bewältigen müssten. Deren Qualifizierung werde von der AOK Hessen finanziert.

Darüber hinaus unterstütze die hessische Initiative die Charta-Unterzeichner mit Fachveranstaltungen, Kompetenztrainings, Netzwerkveranstaltungen sowie mit dem Webportal unter www.berufundpflege.hessen.de. jo

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