Hanau

Wut nicht an Stadt auslassen

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Nach Abschaffung der Stabsstelle Digitalisierung kritisiert die SPD den FDP-Mann Piesold, weil dieser droht, die Stadt zu verklagen.

Die Absicht des FDP-Vorsitzenden Ralf-Rainer Piesold, die Stadt Hanau wegen der Abschaffung der von ihm besetzten „Stabsstelle Digitalisierung“ zu verklagen, wird von der SPD-Fraktionsvorsitzenden Cornelia Gasche scharf kritisiert.

Wenn Piesold nicht mehr genug Rückhalt in seiner eigenen Partei habe, dürfe er dies nicht an der Stadt und ihren Bürgern auslassen, heißt es in einer Mitteilung der SPD. Piesold stelle sich „fast als Sozialfall da, dem der Arbeitsplatz gekündigt wurde“, dürfte aber kaum „am Hungertuch nagen“.

Bekanntlich hatte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) entsprechend dem Koalitionsvertrag die Auflösung der Stabsstelle umgesetzt. Die Stelle war nach der Kommunalwahl geschaffen worden, um die FDP – die wieder in das Bündnis mit SPD, Grünen und BfH eingetreten war – entsprechend in der Verwaltungsspitze zu repräsentieren. Nach dem Ausscheiden von Andreas Kowol (Grüne) hatte sich die Koalition aber darauf geeinigt, den Liberalen Thomas Morlock zum Stadtrat zu wählen. jo

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