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Die Mensa einere Hanauer Schule - solche Szenen dürfte es in nächster Zeit wohl nicht geben.

Hanau

Neuer Alltag in Hanauer Schulen

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Mit der Rückkehr weiterer Jahrgangsstufen am Montag haben sich die Hanauer Schulen Neuerungen einfallen lassen. Eine Schule verzichtet vorübergehend auf Pausen.

Mit der Rückkehr weiterer Jahrgangsstufen am Montag haben sich die Hanauer Schulen einige Neuerungen einfallen lassen.

Wie die Stadt mitteilt, gibt es in der Tümpelgartenschule neuerdings eine „Toilettenampel“– Schüler können diese mit dem Fuß von grün auf rot stellen und umgekehrt, so dass für jeden klar ist, wenn der Raum besetzt ist.

Am Eingang der Gebeschus-Schule sind Smileys auf den Hof gemalt; bei der Ankunft stellen sich die Kinder morgens darauf und werden dann mit Abstand zum Händewaschen und in den Klassenraum geleitet. Auf die Pause verzichte die Schule komplett – die Kinder wollten rennen und spielen; das sei „nunmal nicht möglich“.

Die Erich-Kästner-Schule hat an den Schülerplätzen eigene Abfallbeutel angebracht, damit sich die Kinder nicht ständig beim Herumlaufen begegnen. „Die Schülerinnen und Schüler sind, so berichten es die Schulleitungen, diszipliniert und beachten die für sie ungewohnten Regeln“, sagt Schuldezernent Axel Weiss-Thiel (SPD).

Krisenstab hilft

Um die Schulen bei dem Neustart nach der Schließung zu unterstützen, habe ein Team des Corona-Krisenstabs mehrere weiterführende und einige Grundschulen besucht. Laut dem Leiter des Stadtschulamtes, Frank Bornmann, waren die meisten Schulen bereits „wirklich gut aufgestellt“. 

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