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Hanau

Nassauische Heimstätte schafft 190 neue Wohnungen im „Grimmbogen“

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
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Die Nassauische Heimstätte baut auf ehemaligem Brachland der Bahn. Der Spatenstich erfolgte coronabedingt nur symbolisch.

Auf einem ehemaligen Bahn- und Omnibusgelände lässt die Nassauische Heimstätte (NH) 190 Wohneinheiten bauen, davon 37 mit staatlicher Förderung. Nun war - coronabedingt - symbolischer Spatenstich an der Brüder-Grimm-Straße für den „Grimmbogen“. Die Stadt Hanau beteiligt sich mit einem Förderdarlehen, heißt es. Die NH hat für den Bau als Generalunternehmer die S+S Grundbesitz GmbH aus Marburg unter Vertrag genommen. Bezugstermin soll ab Ende 2022 sein.

Auf dem 1,4 Hektar großen Grund entstehen drei Mehrfamilienhäuser nach KfW 55-Standard mit vier bis fünf Geschossen. Markant bei dem Ensemble ist der Bauriegel entlang der Bahntrasse. Laut NH soll der Wohnkomfort nicht beeinträchtigt sein, weil der Wohnbereich von der Gleisseite abgewandt liege und eine „geeignete Schallschutz-Technik“ eingebaut werde. Für die Autos der Mieter entsteht ein Parkdeck mit 153 Plätzen und ein Parkplatz für 40 Fahrzeuge.

Laut NH fällt die Wohnungsgröße entsprechend der Nachfrage in Hanau aus. Das Angebot konzentriert sich daher vor allem auf kleinere Einheiten, 64 Ein- und 83 Zwei-Zimmer-Wohnungen, die mit Einbauküche ausgestattet werden, hinzu kommen 35 Drei- und acht Vier-Zimmer-Wohnungen, heißt es von der Wohngesellschaft, an der das Land die Mehrheit hält. Die Mieten werden voraussichtlich zwischen 8,50 und 12,50 Euro pro Quadratmeter betragen.

Für die NH ist es aktuell die zweite große Baustelle in Hanau. 2019 wurde der Altbestand aus den 1950er Jahren im Zentrum an der Französischen Allee abgerissen. Zurzeit entstehen dort 156 neue Wohnungen, davon 30 mit Sozialbindung. Die Mieten liegen auf ähnlichem Niveau wie beim Grimmbogen. „Das Angebot an zentral gelegenen Entwicklungsgrundstücken wird immer knapper“, notiert der für Projektentwicklung und Immobilienmanagement zuständige NH-Geschäftsführer Constantin Westphal. Umso erfreulicher sei es, dass an der Grimmstraße eine innerstädtische Potenzialfläche sinnvoll genutzt werde und die NH so einen „wichtigen Beitrag zur Entspannung auf dem Hanauer Wohnungsmarkt leisten könne“, so Westphal.

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