Hanau

Management fürs Viertel

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Programm Soziale Stadt im Freigericht-Quartier läuft an. Projekt auf drei Jahre ausgerichtet.

Das Freigerichtviertel soll entwickelt und dazu ein Stadtteilbüro eingerichtet werden. Das teilt die Stadt mit. Es war 2014 in das auf zehn Jahre angelegte Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden.

Hanau erhalte daraus nach derzeitigem Stand rund zwei Millionen Euro, die Stadt selbst steuere rund 700 000 Euro bei. Mit dem Geld sollen die baulichen und sozialen Lebensbedingungen im Quartier verbessert werden. Dazu sei ein Stadtteilbüro wichtiger Bestandteil. Am Montag solle das Stadtparlament darüber beschließen.

Der Standort stehe noch nicht endgültig fest. In dem Büro werde dann das Quartiermanagement betrieben. Es soll zentrale Anlaufstelle für die Menschen und Institutionen im Freigericht-Viertel werden, beraten, unterstützen und die Menschen im Quartier anregen, wenn sie sich an der Planung für bauliche Veränderungen im Stadtteil beteiligen wollen. Es werde ebenso zur Seite stehen, wenn etwa eine Nachbarschaftshilfe eingerichtet werden soll, oder die Bewohnerinnen und Bewohner eigene Projekte auf die Beine stellen wollen. So gibt es etwa die Idee eine Bürgerparks, zu der die entsprechende Bürgerbeteiligung bereits angelaufen ist, heißt es von der Stadt.

Das Quartiersmanagement sei zunächst auf drei Jahre ausgerichtet und könne dann jeweils um ein Jahr verlängert werden. jo

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