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Main-Kinzig-Kreis gleicht Minus der Kliniken aus

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Von: Fabian Böker

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7,9 Millionen Euro sind nötig, um das voraussichtliche Defizit der Main-Kinzig-Kliniken für das Jahr 2021 zu decken. Der Kreis übernimmt die Summe.

Der Main-Kinzig-Kreis gleicht das voraussichtliche Defizit der Main-Kinzig-Kliniken für das Jahr 2021 aus. Dabei geht es nach Angaben des Kreises um eine Summe von 7,9 Millionen Euro.

Laut Landrat Thorsten Stolz (SPD) ist das „ein klares Signal des Landkreises an die Kliniken, an die über 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich an die Bürgerinnen und Bürger im Versorgungsgebiet: Wir stehen als Träger gerade in dieser schwierigen Zeit uneingeschränkt hinter unseren kreiseigenen Kliniken“. Stolz, der auch Finanzdezernent ist, weist aber auch darauf hin, dass der Ausgleich für den Main-Kinzig-Kreis einen enormen finanziellen Kraftakt bedeutet. Für ihn sei klar, dass sich Grundlegendes in der Krankenhausfinanzierung ändern müsse.

Denn gerade die Pandemie habe die Schwächen der Finanzierung deutscher Krankenhäuser gezeigt. Die Vorhaltekosten bestimmter Leistungen, ganz gleich ob sie erbracht worden seien oder nicht, seien schon in der Vor-Corona-Zeit höher gewesen als die Ausgleichszahlung. „Dieser Fehler im System hat sich in den vergangenen Monaten noch mal viel deutlicher gezeigt“, so der Landrat abschließend.

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