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Main-Kinzig

Main-Kinzig: Bahntunnel doppelt anbinden

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Politiker fordern, den Frankfurter Fernbahntunnel südmainisch und nordmainisch in Richtung Hanau anzubinden, um die Strecken zu entlasten.

Der geplante Frankfurter Fernbahntunnel soll vor allem den dortigen Hauptbahnhof entlasten. Die Bahn und der Bund wollen bald eine Machbarkeitsstudie für das Vorhaben vorstellen, dessen Kosten auf 3,6 Milliarden Euro geschätzt werden und das zum Ausbauprojekt des Knotens Frankfurt gehört. Auch für den Main-Kinzig-Kreis sind die Pläne von großer Bedeutung, weil es darum geht, ob der Tunnel an seinem östlichen Ende an die Strecke über Offenbach nach Hanau – südmainisch – oder an die Strecke über Maintal nach Hanau – nordmainisch – angebunden wird. Die Bundestagsabgeordnete Katja Leikert, der Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert und die Hanauer Fraktionschefin Isabelle Hemsley (alle CDU) fordern eine doppelte Anbindung, da beide Strecken bereits heute ausgelastet seien. Diese Doppel-Variante, bei der die Züge am östlichen Teil des Tunnels sowohl nord- als auch südmainisch verteilt werden, erwägen die Planer tatsächlich.

Nach Ansicht der Politiker ist die Variante absolut notwendig. Denn mit den aus dem Fernbahntunnel hinzukommenden Zügen, einer möglichen Zunahme des Regionalverkehrs und dem von der Bahn geplanten Ausbau des Güterzugverkehrs, „wäre mit einer deutlichen Überlastung der ausgewählten Strecke zu rechnen“. Demnach müsste um mindestens ein Fernbahngleis erweitert werden, wofür Häuser in Maintal und Hanau Platz machen müssten. Dies wäre mit erheblichen Eingriffen und Verzögerungen – auch des Baus der geplanten Nordmainischen S-Bahn – verbunden und würde Protest in der Region hervorrufen, die andere Möglichkeit hingegen wahrscheinlich viel Zustimmung, so die CDU.

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