Kultur

Hanau: Literatur mit Musik und Schauspiel

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Die Reihe „Wort & Klang“ im Kulturforum Hanau hat sich etabliert. Einen Piaf-Abend gibt es Mitte Januar.

Sie passt in kein Schema, die Veranstaltungsreihe „Wort & Klang“ im Hanauer Kulturforum. Es ist eine überraschende Mischung aus Lesung, Konzert und Theateraufführung, eine Art Live-Hörspiel, wie es der künstlerische Leiter Benjamin Baumann mal beschrieben hat. Oft geht es um bekannte Werke der Weltliteratur, präsentiert von bekannten Schauspielern und Musikern, aber auch von neuen Künstlern.

Die Reihe kommt beim Publikum gut an, läuft mittlerweile in der fünften Saison und widmet sich am Donnerstag in einer Woche Chanson-Ikone Édith Piaf. Unter dem Titel „Non, je ne regrette rien“ erzählt Schauspielerin Petra Mathein aus dem Leben der gebürtigen Pariserin. Umrahmt werden die Episoden von den Chansons der französischen Sängerin. Mathein ist unter anderem als Darstellerin aus dem erfolgreichen Musical „Non(n)sens“ bekannt.

Der Piaf-Abend beginnt am 16. Januar um 19.30 Uhr im Lesecafé (2. Stock des Kulturforums). Eintrittskarten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse zum Preis von zwölf Euro sowie im Vorverkauf im Buchladen am Freiheitsplatz und im Kulturforum.

Der mit dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnete Baumann inszeniert seit 1995 professionell Theaterstücke und Musicals, arbeitet aber auch als Übersetzer sowie Liedtexter und lehrt Darstellendes Spiel und Kunst an Schulen. Er war beispielsweise für die Brüder-Grimm-Festspiele tätig und inszenierte „Non(n)sens“.

Die nächsten Termine für Wort & Klang stehen bereits fest: Am 13. Februar liest Philip Krause zum 200. Geburtstag von Herman Melville aus dessen Novelle „Billy Budd“, in der es um einen jungen, zwangsrekrutierten Matrosen geht, der in eine Falle gelockt wird. Am 12. März liest Petra Mathein aus „Zimmer mit Aussicht“ von E. M. Forster. Neben Auszügen aus dem Roman gibt es zwei Puccini-Arien zu hören, die auch in der Verfilmung des Werks vorkamen.

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