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Das Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg gewinnt aus Kohle Strom. Deshalb lagern hier gewaltige Steinkohlehalden.
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Das Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg gewinnt aus Kohle Strom. Deshalb lagern hier gewaltige Steinkohlehalden.

Großkrotzenburg/Hanau

Kontrolle im Kraftwerk

Das Regierungspräsidium Darmstadt veranlasst die Aufstellung von Immissionsmessgeräten in Großauheim gegenüber des Kraftwerks Staudinger. Dort haben sich mehrere Hausbesitzer über Gestank und schmierige Ablagerungen beschwert.

Von Alexander Polaschek

Das Regierungspräsidium Darmstadt zieht jetzt Konsequenzen aus den Vorfällen mit überhitzter Kohle im Brennstofflager des Kraftwerks Staudinger Großkrotzenburg. Nach Ortsbesichtigungen von Mitarbeitern der Frankfurter Umweltabteilung des Regierungspräsidiums wurden nähere Kontrollen veranlasst, wie die Pressestelle auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau mitteilte.

Mit der Kraftwerksleitung sei vereinbart, in Großauheim Immissionsmessgeräte aufzustellen, „die von einem unabhängigen Institut betreut und ausgewertet werden“. Die Standorte würden in Verbindung mit dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie festgelegt. Auch im Bereich des Kohlelagers werde eine Messstelle eingerichtet.

Die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums besuchten am Mittwoch fünf Großauheimer Hausbesitzer; diese hatten sich über Gestank und schmierige Staubablagerungen beschwert, die aus dem Kohlelager stammen sollen. Das besagt auch ein Gutachten, das die Stadt Hanau nach dem Vorfall in der Nacht vom 9. zum 10. Juli veranlasst hatte. Schwelende Kohle im neuen Rundlager hatte erhebliche Geruchs- und möglicherweise auch Staubbelastungen verursacht. Am vergangenen Montag kam es zu Ausdünstungen im Freilager.

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