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Hanau Lamboyfest

Kein Wein aus Plastikbechern

  • Wiebke Rannenberg
    VonWiebke Rannenberg
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Nachdem Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminski (SPD) angekündigt hat, dass auf dem Lamboyfest künftig Plastikbecher verkauft werden müssen, hat der Kulturverein seine Teilnahme am Fest abgesagt. Grund sind die steigenden Kosten des Festes, aber auch der "kulturelle Stilbruch" durch die Plastikbecher.

Die Mitglieder des Hanauer Kulturvereins wollen weder Rotwein noch Apfelwein aus Plastikbechern trinken. Das sei ein „kultureller Stilbruch“, teilt der Vorstand des Vereins mit. Deshalb werden sich die Kultur-Aktiven in diesem Jahr „erstmals nicht am Lamboyfest beteiligen“.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte mit seinem Sparhaushalt angekündigt, dass bei dem Fest in der Altstadt künftig alle Menschen, die etwas trinken wollen, einen Kunststoffbecher kaufen müssen. Damit soll der städtische Zuschuss für das Fest reduziert werden.

Schon seit einigen Jahren werde es für den Kulturverein wegen der „steigenden Kosten“ immer schwieriger, sich am Lamboyfest zu beteiligen, schreibt der Vorstand. Nun habe die Ankündigung „der Kaufbecher den Ausschlag gegeben“.

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Zudem kritisieren die Vereinsmitglieder, dass die Stadt, ebenfalls aus Spargründen, den gerade eingeführten Ludwig-Emil-Grimm-Preis nicht mehr ausloben will. Auch die Ankündigung, die Stadtteilbibliothek in Großauheim schließen zu wollen, stößt auf Unverständnis der Kulturleute. Dort sollte zumindest über eingeschränkte Öffnungszeiten nachgedacht werden, schreiben sie. Für den Plan Kaminskys, die Zuschüsse aller Vereine zu kürzen, hat der Verein jedoch „durchaus Verständnis“.

Kontinuität gibt es im Vorstand des Kulturvereins Hanau: Die Mitglieder wählten Joerg Eyfferth erneut zum Vorsitzenden und Maria Dorn zu seiner Stellvertreterin. Eine Erweiterung gibt es im Programm: An drei Freitagabenden lädt der Verein erstmals zu Saxofonmusik ein. Im Ausstellungsraum des Vereins, der Remise beim Schloss Philippsruhe, stehen in diesem Jahr die jungen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt. Dazu gehören auch Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule und Studierende der Zeichenakademie.

Weitere Infos im Internet unter www.hanauerkulturverein.de

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