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Generalkonsul Shinichi Asazuma (links) und OB Claus Kaminsky (Mitte) im Hanauer Rathaus. Stadt hanau
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Generalkonsul Shinichi Asazuma (links) und OB Claus Kaminsky (Mitte) im Hanauer Rathaus. Stadt hanau

Hanau

Japanischer Generalkonsul zu Antrittsbesuch in Hanau

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Shinichi Asazuma hat sich mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky getroffen. Hanau pflegt gute Kontakte nach Japan.

Shinichi Asazuma will die gute Beziehung zwischen Japan und Hanau stärken. Zu diesem Zwecke machte sich der neue japanische Generalkonsul, der vor kurzem im Generalkonsulat von Japan in Frankfurt sein Amt angetreten hat, jetzt gemeinsam mit seinem Stellvertreter Yoshitaka Tsunoda auf zu einem Antrittsbesuch im Hanauer Rathaus, um sich dort Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) vorzustellen. Hanau pflegt mit dem japanischen Tottori seit 2001 eine Städtepartnerschaft.

Über Hanaus Städtepartnerschaft mit Tottori und der besonderen Rolle, der Gertrud Rosemann dabei zukommt, zeigte sich Asazuma bei seinem Antrittsbesuch gut informiert. Rosemann, Gründerin des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums, gilt als „Mutter der Städtepartnerschaft“ zwischen den beiden Städten. Der Generalkonsul, der zuletzt in Vietnam als Diplomat tätig war, hatte im Juli anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Städtepartnerschaft“ in dem Museum in Wilhelmsbad die neue Japan-Abteilung eröffnet.

OB Kaminsky hob im Gespräch mit Asazuma die gute Beziehung zwischen den beiden Partnerstädten hervor, die für beide Kommunen sehr bereichernd sei. Die japanische Gastfreundschaft sei ihm auch aus persönlichem Erleben in sehr guter Erinnerung. 2011 sei er mit einer Hanauer Delegation nach Tottori gereist. Im Vorfeld habe man debattiert, ob man so kurz nach dem Unglück von Fukushima überhaupt dorthin reisen solle. „Doch wir sind schließlich allen Bedenken zum Trotz gefahren, um unsere Verbundenheit mit Tottori zu zeigen“, sagte er.

Bedauerlicherweise, so der Oberbürgermeister weiter, sei es wegen der Corona-Pandemie zu keinem persönlichen Austausch mehr gekommen. Er hoffe aber, dass dies in naher Zukunft wieder möglich sei und die Städtepartnerschaft mit Begegnungen und Besuchen belebt werden könne. Für Asazuma ist es nicht der erste Aufenthalt in Deutschland. Vor etwa 30 Jahren habe er einige Semester in Tübingen studiert, anschließend sei er für zwei Jahre nach Wien gegangen, so der Generalkonsul. Vor 15 Jahren habe er dann in der japanischen Botschaft in Berlin gearbeitet.

Das japanische Generalkonsulat in Frankfurt betreut Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In den drei Bundesländern befinden sich rund 290 japanische Firmen und etwa 6500 japanische Staatsbürgerinnen und -bürger. lad

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