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Corona-Krise

Impfen blockiert Hallen

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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FDP im Main-Kinzig-Kreis fordert Alternativen in Hanau und Gelnhausen.

Aufgrund des geringen Impftempos mangels Vakzinlieferungen befürchtet die FDP im Main-Kinzig-Kreis eine zu lange Blockade der beiden Großhallen in Hanau und Gelnhausen durch die seit Mitte Dezember dort untergebrachten Impfzentren. Die zwei Hallen werden normalerweise überwiegend für den Vereins- und Schulsport benötigt.

Laut FDP wird sich die Impfkampagne aus heutiger Sicht noch über sehr viele Monate hinziehen, damit drohe die Belegung der Hallen zu einem Dauerzustand zu werden.

Die Akzeptanz schwinde bei allen Beteiligten nachvollziehbar und stetig, so die FDP. Der Kreis solle sich ein Beispiel an dem Kreis Offenbach nehmen. Dort sei in Heusenstamm in einem Messezelt ein „topmodernes Impfzentrum“ eingerichtet worden.

Vereinen und Schulen seien Ersatzräumlichkeiten angeboten worden, so der Kreis auf Anfrage. Für eine Verlegung der Impfzentren bestünde daher keine Notwendigkeit. Auch werde wegen der verkehrstechnisch günstigen Lage an den Standorten festgehalten. „Wenn die Menge des Impfstoffs dann hoffentlich bald die erwarteten Größenordnungen erreicht, werden wir vorbereitet sein“, so das Landratsamt. Somit sei weiterhin realistisch, dass in ein paar Monaten die Impfzentren ihre Funktion erfüllt hätten – zumal auch später eine dezentrale Impfung, etwa in Arztpraxen, denkbar sei.

Mit Öffnung der Impfzentren am 9. Februar haben bisher gut 15 000 Menschen in Hanau, Gelnhausen oder von einem mobilen Impfteam das Serum erhalten, mehr als 6100 Personen haben schon die zweite Injektion bekommen.

Der Kreis hat mehr als 420 000 Einwohner:innen. Die Erstimpfquote liegt bei rund 3,5 Prozent (Bundesdurchschnitt rund fünf Prozent). Die Zahlen aus dem Regionalen Impfzentrum Frankfurt fehlen dem Kreis noch. Dort wurden Personen vor dem 9. Februar geimpft. Bisher seien mehr Menschen geimpft worden, als seit Beginn der Pandemie im Kreis an Sars-CoV-2 erkrankt seien, heißt es. Künftig sollen die Impfzahlen auf der Internetseite des Kreises veröffentlich werden.

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