Hanau

Ideen für Mahnmal 

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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An die Opfer des 19. Februar soll in Hanau nun auch ein Mahnmal erinnern. Die Stadt startet einen Wettbewerb für das Mahnmal.

Die Stadt Hanau hat laut Mitteilung aus dem Rathaus einen Ideenwettbewerb für ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Mordanschlags vom 19. Februar gestartet Am 19. September wurden bereits am Heumarkt und am Kurt-Schumacher-Platz Gedenktafeln enthüllt. Alle drei Gedenkpunkte seien nach den Vorstellungen und in engster Abstimmung mit den Angehörigen gestaltet worden.

Das Mahnmal müsse die Ermordeten würdigen, solle aber auch in die Zukunft gerichtet sein und Inhalte wie Vielfalt, Zusammenleben und Gemeinschaft transportieren.

Es gebe einen zweistufigen Wettbewerb. Für die Realisierung stünden 75 000 Euro zur Verfügung. Die Jury setze sich aus Angehörigen unter Vorsitz des Oberbürgermeisters zusammen. Bis zum 16. November haben professionelle Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihre Bewerbungsunterlagen an den Fachbereich Kultur, und internationale Beziehungen der Stadt zu senden. Aus allen Bewerbungen werden Ende November sieben Vorschläge ausgewählt, die per Modell konkretisiert werden sollen. Diese Modelle sollen Anfang Mai in einem Bürgerforum vorgestellt und diskutiert werden, ehe die Jury endgültig entscheidet.

Die Ausschreibung findet sich unter anderem auf www.hanau.de.

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