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Damit Hunde im Bus cool bleiben, möchte die HSB ein spezielles Training anbieten.

Hanau

Hunde-Busschule und -Badetag in Hanau

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Die Stadtverwaltung und die Hanauer Straßenbahn bieten Sinnvolles und Vergnügliches für die vierbeinigen Hanauerinnen und Hanauer an.

Wie lernt der brave Hund, ordentlich Bus zu fahren? Wenn es zwischen vielen Menschen ruckelt, wackelt, stickig, laut und eng sein kann? Auch für die Vierbeiner unter ihren Fahrgästen trägt die Hanauer Straßenbahn (HSB) Sorge und möchte dafür laut einer Mitteilung Hundehaltern ein spezielles Training an bieten.

Geschäftsführer Thomas Schulte: „Vierbeiner sind bei uns willkommen.“ Wie groß das Interesse an einem solchen Training ist, will die HSB nun herausfinden. Gelegenheit dazu sei der Hundebadetag im Großauheimer Lindenau-Bad am Sonntag, 15. September, von 10 bis 18 Uhr. Dort werde die HSB von 10 bis 15 Uhr mit einem Bus vertreten sein, in dem die eigens eingeschaltete Hundeschule „Hundumglücklich“ aus Maintal Frauchen und Herrchen erste Tipps gibt, wie das Busfahren mit Hund für alle Beteiligten gedeihlich sein kann.

Am Sonntag ist wieder Hundebadetag im Lindenaubad, der den Lieblingen vieler Meschen sichtlich Spaß macht.

„Wenn das Interesse groß genug ist, bietet die HSB gerne spezielle Kurse einer Hunde-Busschule“, kündigt Schulte an. Solche Angebote seien deutschlandweit rar. „Wir sehen uns als Vorreiter“, sagt Schulte. Er zählt den Test für eine Hunde-Busschule als eine von elf Aktionen, mit denen sich die HSB im 111. Jahr ihres Bestehens von einer ungewohnten Seite zeigen wolle. „Mit Kindern haben wir jahrelange Erfahrung mit unserer Busschule, beim Training mit Hunden müssen wir sie noch sammeln, falls Fahrgäste das Angebot annehmen“, so Schulte.

Geplant sei ein aus Theorie und Praxis bestehender Kurzlehrgang für Hund und Halter, bei dem das Tier mit der Fahrt im Bus vertraut gemacht werden soll. Bisher würden nur wenige die Möglichkeit nutzen, ihren Hund im Bus mitzunehmen. Offenbar sei die Hemmschwelle und die Angst zu groß, mit dem Tier im Bus etwas falsch zu machen.

Schon beim Einsteigen müsse sich der Hund mit dem Motorengeräusch vertraut machen, sein Gleichgewichtssinn müsse sich auf das Fahrzeug einstellen.

Die Beförderung von Hunden sei nach den Tarifbestimmungen des RMV übrigens kostenlos, so die HSB-Mitteilung. Sie besagten lediglich, „dass ein Hund den Betrieb nicht beeinträchtigen, Fahrgäste nicht gefährden oder belästigen darf und durch die Aufsichtsperson angeleint sein muss“.  

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