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Vor einigen Monaten hatte sich Herbert das rechte Hinterbein gebrochen und musste daher einige Wochen lang mit Gips herumlaufen.
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Vor einigen Monaten hatte sich Herbert das rechte Hinterbein gebrochen und musste daher einige Wochen lang mit Gips herumlaufen.

Wildpark Hanau

Herbert bleibt ein Hinken

Der Jung-Elch Herbert ist wieder wohlauf: Nach seinem Beinbruch im Juni und einigen Wochen mit Gips kann er das Hinterbein wieder stärker belasten. Die Bruchstelle sei zwar nicht optimal verheilt, aber Herbert scheine wenig Schmerz zu spüren, heißt es aus dem Wildpark Hanau.

Umzugsfieber herrschte dieser Tage im Hanauer Wildpark Alte Fasanerie Klein-Auheim. Die beiden Jung-Elche Hägar und sein mittlerweile weitgehend genesener Zwillingsbruder Herbert sind in die Nähe ihrer Artgenossen einquartiert worden – ein Umzug unter Narkose.

Herbert, der sich im Juni ein Bein gebrochen hatte, gehe es mittlerweile viel besser, berichtet die Wildparkleitung. Das Tier war damals wenige Wochen alt. Der Gips ist seit August ab, und der Elch belaste das Hinterbein wieder stärker. Die Bruchstelle sei zwar nicht optimal verheilt, aber Herbert scheine keinen oder wenig Schmerz zu spüren, zitiert die Wildparkleitung den Tierarzt. Die Verdickung an der Bruchstelle werde sich weiter zurückbilden.

Probleme bereite dem Jungbullen auch eine in Mitleidenschaft gezogene Sehne, berichtet Wildbiologin Marion Ebel. Er werde wohl immer hinken, stellt sie fest. Das sehe vielleicht nicht schön aus. Aber solange Herbert keine Schmerzen habe, gebe es keinen Grund, ihn einzuschläfern, sagt Ebel.

Neues Gehege fördert Bewegungsdrang

Das neue Gehege werde zudem den Bewegungsdrang der beiden Tiere fördern, damit auch Herberts Mobilität. „Er wird von seinem Bruder Hägar vermehrt zu Bewegungsspielen animiert, was eine gute Reha-Maßnahme darstellt“, heißt es. In den nächsten Wochen soll versucht werden, Hägar und Herbert mit den Alt-Elchen Aimee und Dino zusammenzubringen.

Ein Gehegetausch wurde bei den Wölfen vorgenommen. Die drei europäischen Wölfe bilden mit ihrem Gehege jetzt einen Puffer zwischen den neu- und den alteingesessen Polarwölfen. Zwischen denen hatte es im August blutige Revierkämpfe gegeben, bei denen zwei Tiere schwer verletzt wurden. Seitdem werden die Gruppen getrennt gehalten. Die Anfeindungen gingen jedoch weiter, so lange die Jung-Polarwölfe lediglich im Nachbargehege untergebracht waren. sun

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