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Jens Gottwald ist Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau.
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Jens Gottwald ist Geschäftsführer der Baugesellschaft Hanau.

Baugesellschaft Hanau

Heizkosten sinken drastisch

Rund 150.000 Liter Heizöl schlucken allein die vier Wohnblocks der Baugesellschaft in der Dresdner und der Königsberger Straße im Jahr. Jetzt sollen die Häuser saniert und gedämmt werden - eine gewaltige Energieeinsparung.

Von Alexander Polaschek

Die Rechnung klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Nur noch ein Viertel des jetzigen Heizwärmebedarfs sollen die Wohnungen in der Dresdener Straße 5a haben, wenn die Sanierung abgeschlossen ist. So verspricht es Architekt Carsten Kulbe, der die äußerliche Generalüberholung der vier Häuser der Baugesellschaft an der Dresdener und Königsberger Straße in der Weststadt leitet. Bislang würden in den vier Blocks zusammen alljährlich umgerechnet rund 150.000 Liter Heizöl verbraucht.

Wie derzeit an vielen Stellen im Stadtgebiet zu beobachten, erhält der Wohnblock 5a eine dicke Hülle aus Dämmplatten. Dach, Fassaden und Kellerdecken werden warm eingepackt. Hinzu kommen noch neue Fenster, in einigen Wohnungen auch neue Fensterbänke und Heizkörper. In wenigen Wochen soll es laut Jens Gottwald, dem Geschäftsführer der Baugesellschaft, mit der Dresdener 5b und 7 sowie dem Block Königsberger Straße 7 weitergehen. Die Häuser mit zusammen 193 Wohnungen von jeweils rund 70 Quadratmetern wurden zwischen 1971 und 1974 gebaut. Über den Penthäusern und an Südfassaden der neungeschossigen Häuser werden Module zur Solarstromgewinnung angebracht. Der Ertrag soll in etwa dem Bedarf von 25 Haushalten entsprechen und ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Die Übergabestationen im Keller für die Fernwärme aus dem Kraftwerk Staudinger wurden bereits voriges Jahr auf den aktuellen Stand gebracht und laufen dank neuer Technologie nun sparsamer. Auch Hauseingänge und ganz zum Schluss noch die Außenanlagen werden verbessert und verschönert.

Erfreulich für die Mieter ist auch: Niemand musste ausziehen, um Platz für die Bauarbeiter frei zu machen. Bis Oktober 2011 sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein. Mieterhöhungen von derzeit 4,15 Euro je Quadratmeter auf bis zu 5,30 Euro sollen dank der massiven Heizkostenersparnis niemanden überfordern.

Die Weststadthäuser sind Beispiele für ein Mammut-Sanierungsprogramm, das die Baugesellschaft angesichts eines eheblichen Sanierungsrückstands in den nächsten Jahren stemmen will. Ein Großteil der rund 5000 Wohnungen hat nicht nur energetische Defizite. Schrittweise soll in den nächsten Jahren alles renoviert und saniert werden. Das geht ins Geld: über fünf Millionen Euro kostet alleine das Projekt Dresdener/Königsberger Straße. Immerhin ist die Gesellschaft nicht mehr defizitär.

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