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Rainer Stephans Diorama der französischen Infanterie.
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Rainer Stephans Diorama der französischen Infanterie.

Hanau Napoleon

Heiße Küsse und blutige Kriege

Literarische Salons und Vorträge gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung „Die Franzosen kommen!“ im Historischen Museum Schloss Philippsruhe. In einer Veranstaltung geht es um das Liebesleben Napoleons.

Literarische Salons und Vorträge gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung „Die Franzosen kommen!“ im Historischen Museum Schloss Philippsruhe. In einer Veranstaltung geht es um das Liebesleben Napoleons.

Ich gebe Dir drei Küsse – einen aufs Herz, einen auf Deinen Mund und einen auf Deine Augen.“ Diese Schmachtworte schrieb Napoleon Bonaparte Josephine de Beauharnais, seiner späteren Ehefrau. Einer der Briefe wurde für mehr als 400.000 Euro versteigert – auch weil Napoleon seine Gefühle nicht diktiert, sondern selbst mit der Feder niedergeschrieben hat.

Diesem emotionsgeladenen Briefwechsel, der viel über Napoleon und sein Liebesleben verrät, widmet sich Schauspielerin Ursula Ruthardt in einem literarischen Salon am Sonntag, 3. November, um 15 Uhr, zur Blauen Stunde. Der Salon in der Remise von Schloss Philippsruhe gehört zum großen Begleitprogramm der Franzosen-Ausstellung. Neben einer Fachtagung sollen auch Vorträge, Diskussionen und Lesungen die Schau bereichern.

„Hochzeit mit dem Todfeind“ lautet der Titel des literarischen Salons mit Autorin Ursula Zierlinger am Sonntag, 10. November, 15 Uhr, in der Remise. Zierlinger geht auf Napoleons Ehe mit Marie-Louise von Österreich ein. Eine Woche später liest Corinna Schnabel aus Joseph Roths Buch „Die Hundert Tage“. Der Roman beschreibt die letzten hundert Tage Napoleons, aber auch die Lebensgeschichte der Wäscherin Angelina Pietri, einer glühenden Napoleon-Verehrerin.

Rückzug durchs Kinzigtal

In der Vortragsreihe in der Kesselstädter Reinhardskirche befasst sich Historiker Alfred Umhey am Mittwoch, 23. Oktober, um 19.30 Uhr mit dem französischen Militär zur Zeit Napoleons. „Getrennt marschieren, vereint schlagen“ lautet der Titel des Vortrags. Tom Schuler spricht eine Woche später über Feldmarschall Carl Philipp von Wrede und die bayerische Politik. In der darauffolgenden Wochen liegt der Fokus auf der Region: Tobias Picard erzählt Wissenswertes über Napoleons Rückzug durch das Kinzigtal und die Schlacht bei Hanau. Am 20. November beschreibt Wolfgang Heinemann das Leben in Hanau zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Wie sehr die Bevölkerung unter dem Krieg litt, wird auch am 28. November deutlich. Dann stellt Antonia Kolb einen Briefwechsel der Hanauer Familien Leisler und Brandt vor. Der Titel: „Es ist gar fürchterlich“. gha

Das komplette Programm gibt es unter www.museen-hanau.de.

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