Main-Kinzig

Dem Handel in Main-Kinzig helfen

  • Jochen Dietz
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Die Mittelstandsvereinigung rät zu Telefonbestellungen bei Betrieben in der Region.

Der lokale Einzelhandel und viele Handwerksbetriebe der Region müssen nach Einschätzung des Kreisvorsitzenden der CDU-nahen Mittelstandsunion Main-Kinzig (MIT), Volker Rode, erhebliche Opfer bringen, um die Corona-Krise zu meistern. „Wenn diese Geschäfte jetzt geschlossen sind, dann sollten die Kunden ihr Herz für diese kleinen und mittleren Gewerbetreibenden öffnen und wenn immer möglich telefonisch beim lokalen Einzelhandel Bestellungen aufgeben, um diesen Betrieben das Überleben zu ermöglichen.

Nach Einschätzung von Rode, der laut der MIT-Mitteilung auch dem Bundesvorstand der MIT angehört, sind die meisten Einzelhändler gerne bereit, telefonische Bestellungen auszuliefern. Mit diesem Service sei der lokale Einzelhandel durchaus in der Lage, mit den großen globalen Anbietern zu konkurrieren. Gerade jetzt benötigten alle kleinen Läden und Einzelhändler Unterstützung.

Wenn die internationalen Internethändler durch die Corona-Krise aktuell ihren Marktanteil weiter ausweiteten, dann würden viele kleine Geschäfte nicht Opfer des Virus, sondern seiner Begleitumstände. Ob es ihnen nach dem Ende der Pandemie gelingen werde, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, sei zudem sehr fraglich.

„Wir müssen trotz aller Einschränkungen zusehen, dass die Wirtschaft in diesem Land am Laufen bleibt, um die kleinen sozialen und kommunikativen Plattformen am Leben zu erhalten“, so Rode wörtlich.

Keinesfalls sollt man sich Panik oder Angstpsychosen hingeben. Zwar gebe es ein paar Einschränkungen, die aber im Interesse von erkrankten Menschen hinzunehmen seien, damit Betroffenen die bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteile werden kann. „Ich glaube nach Corona wird einiges in diesem Land auf den Prüfstand gestellt werden müssen, und das ist auch gut so“, meint Rode. 

Von Joachim Dietz

Wie hart der Coronavirus kleine Tante-Emma-Läden und den Einzelhandel trifft und inwieweit er am Grab noch Probleme macht, darüber schreibt Manfred Niekisch in seiner Kolumne.

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