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Auch Friseurgeschäfte kontrolliert die Hanauer Stadtpolizi derzeit genauer. 

Hanau

Hanauer Stadtpolizei schließt Friseur

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Bei Kontrollen sind in den vergangenen zwei Monaten mehr als einhundert Verstöße festgestellt worden.

Die Hanauer Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten kontrollieren seit nunmehr zwei Monaten, ob die Regeln, die helfen sollen die Corona-Pandemie einzudämmen, auch eingehalten werden. Seitdem sind nach Angaben des Ordnungsamtes 103 Ordnungswidrigkeiten aktenkundig geworden. Die Bußgelder reichen von 50 Euro bis zu 5000 Euro.

Die Stadtpolizisten, die Teil der Ordnungsbehörde sind, kontrollieren unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebotes im öffentlichen Raum.

„Die meisten Bürger und Geschäftsleute meistern die schwierige Situation vorbildlich“, sagt Thorsten Wünschmann, Leiter des Ordnungsamtes.

In Gewerbebetrieben, die nun wieder geöffnet haben dürfen, werden unter anderem die Hygiene-Regeln überprüft.

Seit Mitte März kam es in Hanau zu insgesamt 103 Ordnungswidrigkeiten. Sie wurden an das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises weitergegeben. Diese Behörde ist nach dem Infektionsschutzgesetz zuständig für die Bearbeitung.

In Hanau reicht die Bandbreite der Regelbrüche nach Angaben des Ordnungsamtes vom Maskenverweigerer im öffentlichen Nahverkehr über den Einzelhändler, der Vorgaben nicht rechtzeitig umgesetzt hat, bis zum Gewerbetreibenden, der bei der Dienstleistung am Kunden jegliche Hygieneregeln außer Acht gelassen hat. Beispielsweise musste aus diesem Grund ein Frisörbetrieb vorübergehend geschlossen werden.

Die Stadtpolizei habe sich auf die neuen Gegebenheiten vorbereitet – etwa durch die Verlagerung von Kontrollschwerpunkten. Wenn es zu Verstößen komme, seien sie aber meist nicht vorsätzlich, sondern durch Unwissenheit entstanden. Deshalb fungiere die Stadtpolizei oft als Berater, heißt es in der Mitteilung weiter. Bei kleineren Verstößen seien mündliche Ermahnungen ausreichend. 

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