Hier und da werden noch defekte Fliesen erneuert, bevor das Wasser in die Becken gelassen wird. 
+
Hier und da werden noch defekte Fliesen erneuert, bevor das Wasser in die Becken gelassen wird. 

Hanau

Hanauer schwimmen im Kreis

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
    schließen

Die beiden Freibäder öffnen zum Ferienbeginn. Allerdings mit strengen Regeln und Einschränkungen.

Jetzt ist es amtlich: Zum Sommerferienbeginn öffnen das Lindenau-Freibad, spätestens am Montag, 6. Juli, und die Außenbecken des Heinrich-Fischer-Bads spätestens eine Woche darauf. Das teilt die Hanau Bäder Gesellschaft mit. Schwimmhalle und Gymnastiksaal des Fischer-Bads stehen ebenfalls zur Verfügung – das Hallenbad allerdings ausschließlich für das Training der Vereine, DLRG und Kurse des Aqua Fitness Clubs. Die Sauna des Fischer-Bads öffnet ab 14. Juli.

Die Freibäder werden in den Sommerferien im Zweischichtbetrieb von 6.30 Uhr (samstags und sonntags 8 Uhr) bis 13 Uhr gefahren und von 14 bis 20 Uhr. In der Mittagspause werden Sanitäranlagen, Umkleiden, Beckenumgänge und Handläufe desinfiziert. Daher sind Freibäder und Sauna von 13 bis 14 Uhr geschlossen. Gereinigt und desinfiziert werde dann alles was berührt wird und abends nach Badeschluss nochmals. Für das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln bedürfe es mindestens doppelt so viel Personal, so die Mitteilung. Der Einlass werde mit einem Online-Ticket-System entzerrt, die übliche Kassenzahlung bleibe aber. Kontaktdaten würden zunächst erfasst und später gelöscht.

Die maximale Besucherzahl im Heinrich-Fischer-Bad draußen beträgt dabei pro Schicht 2000 Gäste , im kleineren Lindenau-Bad 1000. Auf der Liegewiese gelten fünf Quadratmeter pro Badegast. In den Becken sei im Einbahn-Kreisverkehr zu schwimmen statt in Bahnen, dementsprechend sind die Wasserflächen eingeteilt. Die Erfahrung zeige an heißen Tagen, dass sich nur rund 20 Prozent aller Badegäste gleichzeitig in den Becken befänden.

Alle Becken sind zugänglich. Nur Rutschen, Wasserspiele und der Sprungturm im Fischer-Freibad bleiben gesperrt. Geschäftsführer Uwe Weier: „Alles was sprudelt, spritzt und Nähe erzeugt, ist zu vermeiden.“ Nicht erlaubt sind zudem Wasserspielgeräte, während Schwimmhilfen gestattet sind. Für Männer und Frauen ist jeweils nur ein begrenzter Umkleidebereich und eine reduzierte Anzahl an Toiletten geöffnet.

Ebenfalls eingeschränkt sei der Saunabetrieb im Heinrich-Fischer-Bad: Dampf- und Biosauna sowie der Eisbrunnen bleiben außer Betrieb, Aufgüsse mit Wedeln sind tabu. Zu den Vorbereitungsarbeiten zählten derzeit das Endreinigen des Sportbeckens und der Austausch weniger beschädigter Fliesen am Nichtschwimmer-Becken des Heinrich-Fischer-Bads. Im Lindenau-Freibad hat der Zufluss von Frischwasser in die Becken bereits begonnen; das dauere aber einige Tage. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare