Das Europa Haus in den 1960er-Jahren...

Hanau

Hanauer Hochhaus neu eingekleidet

  • schließen

Das „Europa Haus“ ist dank des City-Konjunktur-Programm aufgewertet worden. Es soll weitere innerstädtische Immbilienbesitzer ermuntern, das Programm ebenfalls zu nutzen.

Das „Europa Haus“ an der Nürnberger Straße ist als 60. Projekt des sogenannten City-Konjunkturprogramms abgeschlossen, teilt die Stadtverwaltung mit. „Es ist ein Paradebeispiel dafür, was wir mit dem City-Konjunkturprogramm erreichen wollten“, erklärt Martin Bieberle, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt in der Mitteilung. Mit der vollendeten Fassadensanierung präsentiere sich das Gebäude an seiner exponierten Stelle in neuem Glanz.

.... und im neuen, aktuellen Glanz an exponierter Stelle.

Florian Belk, Miteigentümer des Hochhauses und Enkel des einstigen Bauherrn, sei wichtig gewesen, mit der zeitgemäßen Gestaltung an die Historie des Gebäudes zu erinnern, das für viele Hanauerinnen und Hanauer mit Erinnerungen verbunden sei. Er hoffe, dass sein Beispiel Schule macht und andere Immobilienbesitzer animiert, selbst aktiv zu werden und das CKP zu nutzen, um in die Jahre gekommene Fassaden zu erneuern. Auch die Rosen- und Hammerstraße hätten von der Strahlkraft einzelner „Leuchtturmprojekte“ profitiert, die wie ein Katalysator gewirkt und die Investitionsbereitschaft der Eigentümer so weit erhöht hätten, dass die Innenstadt konkret aufgewertet worden sei.

Die Qualität der Innenstadt zu stärken und weiterzuentwickeln sei erklärtes Ziel des CKP, das mit Unterstützung der ProjektStadt eigens für Hanau konzipiert worden sei, heißt es weiter. Erst im November habe der Magistrat beschlossen, es für drei weitere Jahre zu verlängern. Wie Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin des Bereichs Integrierte Stadtentwicklung der ProjektStadt sagt: „Die Brüder-Grimm-Stadt hat sich mit dem City-Konjunkturprogramm in Fachkreisen inzwischen landesweit einen Namen gemacht. Denn damit ist der Spagat gelungen, private Investitionen in der Innenstadt mit öffentlichen Mitteln genau dort zu fördern, wo positive Veränderungen die Attraktivität der bestehenden Geschäfts- und Einkaufslagen steigern und die Einkaufsatmosphäre spürbar aufwerten.“

Bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten für eine Fassadenverschönerung können Immobilienbesitzer aus dem CKP erhalten, so die Mitteilung der Verwaltung. Seit dem Start 2011 seien Fördergelder in Höhe von insgesamt rund 1,3 Millionen Euro vergeben worden. 

Immobilieneigentümermit Interesse am City-Konjunkturprogramm können sich für Infos zur Antragstellung an Projektleiter André Fries wenden: Telefon 069 / 60 6914 21, E-Mail an andre.fries@nh-projektstadt.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare