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Gedenkstein an der ehemaligen Hanauer Synagoge in der Nordstraße.
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Gedenkstein an der ehemaligen Hanauer Synagoge in der Nordstraße.

Gedenken an Pogromnacht

Hanau: Zwei Gedenkfeiern für Opfer der Pogromnacht

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Die Stadt Hanau und die Jüdische Gemeinde erinnern am 10. November an die Untaten, die Chassidische Gemeinde Breslev und die VVN einen Tag früher – aber am selben Ort.

In Hanau gibt es zwei verschiedene Feiern zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (beide SPD) gedenken der Opfer am Mittwoch, 10.11., um 19 Uhr gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde, der Stadt und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit unter Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der Karl-Rehbein-Schule in der Nordstraße. Hier in der früheren Judengasse steht heute ein Mahnmal an der Ghettomauer.

Kaminsky und Funck hoffen auf viele Hanauerinnen und Hanauer bei der Gedenkveranstaltung. „Erinnern wir uns an die Leistungen jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger für unsere Stadt, gedenken der Opfer und sehen es auch als Mahnung für die jüngeren Generationen, den rechtsradikalen und neonazistischen Bewegungen zu widerstehen“, sagt der OB.

Am Abend zuvor, am 9., treffen sich ebenfalls an der Ghettomauer die Jüdisch-Chassidische Kultusgemeinde Breslev Deutschland und die VVN/Bund der Antifaschisten Main-Kinzig zum Gedenken. Dem Pogrom vorausgegangen sei ein jahrzehntelang geschürter Antisemitismus und seit dem Machtantritt der Nazis systematische Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung der Juden, schreibt VVN-BdA-Vorsitzender Horst Koch-Panzner. aph

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