Landesprogramm

Hanau will sich am „Großen Frankfurter Bogen“ beteiligen

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Die Stadt Hanau will die Wohnraum-Initiative von Hessens Minister Al-Wazir (Grüne) unterstützen, fordert aber Zuschüsse für Kitas und Schulen.

Die Stadt Hanau will die Pläne für einen „Großen Frankfurter Bogen“ unterstützen. „Wir wollen den Weg mitgehen, denn die Richtung stimmt“, sagte Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir (Grüne), hat das Landesprogramm, das den Wohnungs- und Städtebau im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main fördern soll, kürzlich vorgestellt. Es soll sich auf Kommunen konzentrieren, die höchstens 30 Zugminuten vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt sind, und für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Insgesamt kommen 54 Städte und Gemeinden infrage.

Kaminsky betont allerdings, dass nicht nur Zuschüsse für den Wohnungsbau, sondern auch für die notwendige soziale Infrastruktur fließen sollten. „Deren Ausbau können wachsende Städte und Gemeinde zusätzlich nur schwer allein stemmen“, so der OB.

Die Pläne der Stadt Frankfurt für neue Quartiere entlang der A5 bewertet er positiv und kritisiert die Kritiker des Vorhabens: Wer bereits jetzt versuche, „die guten Ansätze zu zerreden und damit eine ergebnisoffene Betrachtung zu unterbinden“, erweise den Menschen in der gesamten Region einen Bärendienst. Das gelte auch für das Konzept des Frankfurter Bogens. „Parteitaktische Spielchen“ seien nicht angebracht. Von der CDU fordert der SPD-Mann, „endlich damit aufzuhören, die Entwicklung des ganzen Großraums zu behindern“. 

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