Hanau

Hanau will bis 2040 klimaneutrale Stadt werden

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Die Verwaltung und die städtischen Firmen in Hanau sollen weniger Treibhausgase ausstoßen und ihre Ökobilanz verbessern.

Die Stadt Hanau, ihre Eigenbetriebe, Unternehmen und alle anderen Bereiche sollen ihren Ausstoß von Treibhausgasen kontinuierlich verringern, um im Jahr 2040 „möglichst“ klimaneutral zu werden. In den Vorlagen der Stadtverordneten werden vom Jahr 2020 an die Konsequenzen der Entscheidungen für das Klima dargestellt, zudem soll der Magistrat eigene Mittel und Fördergeld in den Klimaschutz investieren.

Diesen Beschluss haben die Hanauer Stadtverordneten kürzlich einstimmig gefasst. Dazu gehört auch die Vorgabe, die Bemühungen gegen den Klimawandel „sozialverträglich“ zu gestalten und die Bürger darüber zu informieren.

Die Koalition aus SPD, Grünen, FDP und Bürgern für Hanau (BfH) hatte den Antrag eingebracht. Stefan Weiß (Grüne), dessen Fraktion den Anstoß dazu gegeben hatte, sagte, Klimaschutz sei nicht nur eine nationale und globale, sondern zunächst einmal eine lokale Aufgabe. Deshalb sei es wichtig, dass Hanau ein ambitioniertes Klimaschutzkonzept habe, es ausbaue und umsetze.

CDU-Fraktionschefin Isabelle Hemsley lobte die junge Generation, die dem Thema Klima große Aufmerksamkeit verschafft habe. Sie sprach sich grundsätzlich für die Maßnahmen aus, mahnte aber, sich nicht von Aktionismus leiten zu lassen, sondern immer zu prüfen, ob die Mittel sinnvoll seien.

Mit Sebastian Nellies hat die Stadt einen Klimaschutzmanager, der helfen soll, die Ziele im Schutzkonzept zu erreichen. Darin verpflichtet sich Hanau beispielsweise, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 gegenüber 2008 um rund 20 Prozent zu verringern, die Solarenergie zu fördern und für eine bessere Ökobilanz in städtischen Gebäuden zu sorgen. Das Konzept soll fortgeschrieben werden.

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