Hanau

Hanauer Wasserwerk wird Biotop

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Stadtwerke bewerben sich mit einem Projekt um den Nachhaltigkeitspreis der Stadt. Damit wollen sie die Artenvielfalt auf ihrem Gelände erhalten.

Die Stadtwerke wollen Vorbild in Klima- und Artenschutz sein. Mit einem neuen Projekt für Artenvielfalt auf dem Gelände des Wasserwerks II in der Leipziger Straße bewerben sie sich deshalb laut ihrer Mitteilung um den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Hanau in der Kategorie Publikumspreis. Laut Geschäftsführerin Martina Butz wird das Gelände rund um das Wasserwerk ökologisch aufgewertet. Die Belegschaft werde einbezogen.

Im Dezember seien zehn Obstbäume gepflanzt worden, um später Vögel und Insekten zu beheimaten. Die Äpfel, Birnen, Kirschen und Walnüsse böten Nahrungsvielfalt. Entlang des Zauns würden Büsche und Stauden gepflanzt und im Laufe der Zeit nachverdichtet. Gehölze wie Weiden, Kornelkirsche und Bartblume sowie Stauden wie Sonnenhut und Glockenblume ernähren Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten und bieten ihnen Deckung, heißt es.

An der Fassade des Wasserwerks seien Nistkästen für Vögel und Fledermäuse installiert worden. Die 50 Bausätze dafür habe das Behindertenwerk Main-Kinzig geliefert. Auf dem weitläufigen Areal gebe es nun ein Futterhaus für Vögel und Ansitzstangen für Raubvögel. „Mit unserem dauerhaft angelegten Artenvielfalt-Projekt erfüllen wir Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“, erläutert Butz: Die Förderung nachhaltiger Städte, der Kampf gegen den Klimawandel sowie der Schutz und das Herstellen von Ökosystemen.

„Nun hoffen wir, dass möglichst viele beim Nachhaltigkeitspreis ihre Stimme den Stadtwerken geben“, so die Geschäftsführerin. Übrigens treten die Stadtwerke auch in der Kategorie Medien-/Kreativpreis an: mit der Facebook-Kurzfilmserie „Typisch Hanau – Alles Ökos.“

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