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Direkt am Hanauer Hauptbahnhof entsteht ein neues Gewerbegebiet. Bild: Sascha Rheker
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Direkt am Hanauer Hauptbahnhof entsteht ein neues Gewerbegebiet. Bild: Sascha Rheker

Hanau

Hanau: Von der Schwellenfabrik zum Gewerbepark

Ein Berliner Immobilienentwickler will am Hauptbahnhof drei neue Hallen bauen und hat schon den ersten Mieter.

Erster Mieter im künftigen „Holzpark Hanau“ soll von Mitte 2022 das hiesige Unternehmen Helco Transport- & Pharmalogistik werden. Das berichtet die Hanauer Stadtverwaltung, die sich auf die Berliner Entwicklungsfirma Bright Industrial Investment beruft. Auf dem Gelände am Industrieweg war bis 2017 das Holzwerk Rütgers angesiedelt, das hauptsächlich Schwellen für die Deutsche Bahn produzierte.

Die Bekanntgabe der ersten Vermietung ist gleichzeitig Startschuss für den in den nächsten Jahren entstehenden „Gewerbepark Hauptbahnhof“. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) traf die Bright-Industrial-Geschäftsführer Sebastian Pijnenburg und Torsten Schmidt im Rathaus. Er sei erfreut über die zügige Entwicklung. Bright Industrial ist ein unabhängiger und privat geführter Immobilienentwickler, Investor und Vermögensverwaltung. Für das erst seit wenigen Jahren bestehende Unternehmen sei die Entwicklung des „Holzparks“ das erste Referenzobjekt, sagten die beiden Geschäftsführer.

Insgesamt ist die Entwicklungsfläche nördlich der Bahngleise rund 30 Hektar groß, laut Kaminsky die bedeutendste in diesem Jahrzehnt. Das Gelände unter der Brücke der Bundesstraße 43a direkt am Hanauer Hauptbahnhof umfasst 6,6 Hektar und ist verkehrstechnisch hervorragend angebunden. Problem sind allerdings die Altlasten im Boden. Darum müsse sich allerdings Rütgers kümmern, so die Investoren. Das Erdreich soll nicht entfernt werden, stattdessen soll das Grundwasser mit Messbrunnen kontrolliert werden. Bright Industrial will hier auf Bodenplatten drei Hallen für produzierendes Gewerbe, Lagerbetriebe und Internethandel bauen.

Das gesamte Investitionsvolumen für den „Holzpark Hanau“ beträgt nach Angaben der Stadt rund 40 Millionen Euro. Derzeit nutzt die Firma Autokontor Bayern als Fahrzeug-Logistiker übergangsweise einen Großteil des Geländes. aph

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