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Hanau

Hanau: Stadt will beiSchallschutz mitreden

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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Hanau Forderungen zu nordmainischer S-Bahn

Bbei der Gestaltung der Lärmschutzwände für die nordmainische S-Bahn will die Stadt Hanau wegen deren buchstäblich einschneidender Wirkung ihre Vorstellungen durchsetzen. Beim Erörterungstermin im kommenden Jahr wolle die Stadt mit Einwendungen und Stellungnahmen ihre Forderungen in die Planfeststellung einbringen und ihren Rechtsanspruch sichern, teilt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) mit.

Die bis zu sechs Meter hohen Wände werden sich auf rund neun Kilometern durch das Stadtgebiet ziehen. 2020 unterzeichneten Stadt und Deutsche Bahn eine Grundsatzvereinbarung, um den Streckenabschnitt Hanau zu begutachten und ein städtebaulich verträgliches Gestaltungskonzept zu erarbeiten. Besonders im Fokus sollen dabei sensible Orte stehen wie der denkmalgeschützte Bahnhof Wilhelmsbad, die Aue Kaiserwiesen und Kinzig sowie am Westbahnhof. Statt der üblichen Aluminium-Lochblechwände sollen Begrünung, Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) oder Glas die Alternativen bilden. „Im Interesse der Stadt Hanau liegt es nun, dass diese Varianten in die Planfeststellung einfließen“, notiert Stadtrat Thomas Morlock (FDP).

Andere Einwendungen der Stadt Hanau beziehen sich laut Morlock auf Baulärm und Erschütterungen: „Das ist in den Planfeststellungsunterlagen bisher unzureichend berücksichtigt.“ Nachbesserungsbedarf sieht die Stadt auch bei den Durchfahrtshöhen und -breiten, damit Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe und Rettungskräfte passieren können, sowie in Kesselstadt, wo ein Zaun verlegt werden soll, zum Nachteil des dortigen Friedhofs, heißt es. Unzufriedenheit herrscht ebenfalls beim Artenschutz. Die Lebensräume von Bibern und Eidechsen sollen daher neu bewertet werden.

Laut Bahn soll bis 2022 ein Planfeststellungsbeschluss für alle drei Planfeststellungs-Abschnitte Frankfurt-Maintal-Hanau vorliegen, so dass im Jahr darauf der Bau beginnen kann. Die ersten Züge werden laut Bahn voraussichtlich 2030 fahren.

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