Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Freiluftboxer: Seit 18 Jahren schon gibt es das Box-Gym im k.town.
+
Freiluftboxer: Seit 18 Jahren schon gibt es das Box-Gym im k.town.

Hanau

Runderneuerung für die Weststadt

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
    schließen

Ein Antrag auf ein Förderprogramm von Bund und Land wird gestellt. Ziel ist in diesem Bereich der Stadt Hanau das soziale Miteinander zu stärken.

Die Weststadt im Stadtteil Kesselstadt entstand in den 1960er Jahren als Zukunftsvision vom Wohnen auf dem Reißbrett. Heute leben in der Großsiedlung mehr als 8000 Einwohner:innen aus rund 40 Nationen, und nicht wenige wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Die einstigen Vorstellungen der Planer entsprechenden nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Bevölkerung. Um hier eine Anpassung vornehmen zu können, soll die Weststadt samt dem vor wenigen Jahren eröffneten Bürgerpark Hochgericht in das Bund-Länder-Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ aufgenommen werden. Laut Magistrat der Stadt soll dazu nun ein Antrag beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gestellt werden. Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Magistrat dazu grünes Licht gegeben.

„Insbesondere nach dem schrecklichen Anschlag vom 19. Februar 2020 sind deutlich spürbare Veränderungen in der Weststadt notwendig, die das Zusammenleben verbessern und eine positive Identifikation mit dem Quartier bewirken“, erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Wie dies erreicht werden soll, erklärt Kaminsky mit einer „nachhaltigen städtebaulichen Erneuerung und Entwicklung“ bei den Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen im zentralen Bereich. Allerdings ließen sich die Vorhaben nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Städtebauförderprogramm stemmen. Bei der Umsetzung sollen Bürger und Akteure der Weststadt einbezogen werden.

Laut Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel (SPD) sollen „im besonderen Maße soziale Aspekte berücksichtigt, Integrationprojekte unterstützt“ und Vorhaben gefördert werden, die das soziale Miteinander im Quartier positiv beeinflussen. Die Aussage des Bürgermeisters könnte den Zuständigen und Nutzern des seit Jahren in einer prekären Situation befindlichen Jugendzentrums K-Town Hoffnung auf eine stabile Zukunft machen. Die Besonderheit des Juz’ ist der seit 2003 bestehende Box-Gym, in dem rund 120 Jugendliche von zehn bis 28 Jahren mehrmals die Woche trainieren. Das mehrfach ausgezeichnete Sozialprojekt steht fast jährlich finanziell und räumlich auf der Kippe.

Das Bund-Länder-Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist eine Erweiterung des bisherigen Programms „Soziale Stadt“, das um den Aspekt „Sozialer Zusammenhalt“ ergänzt worden ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare