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Die Justitia auf dem Brunnen vor dem Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau. Bild: Sascha Rheker
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Die Justitia auf dem Brunnen vor dem Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau. Bild: Sascha Rheker

Hanau

Hanau: Prozess um Verbrechen in Wohnheim

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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In Hanau wird ein Überfall in einem Wohnheim für Obdachlose verhandelt - die Staatsanwaltschaft will beide Angeklagte in ein geschlossenes psychiatrisches Krankenhaus einweisen

Wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung stehen zwei Männer, die zur Tatzeit 47 und 35 Jahre alt waren, ab Mittwoch vor dem Landgericht Hanau. Sie sollen an paranoider Schizophrenie leiden und im Juni 2020 in einer Unterkunft für wohnungslose Menschen die Zimmer zweier älterer Bewohnern, darunter einer 81-Jährigen, verwüstet und die Opfer durch heftige Faustschläge schwer verletzt haben. Nach Angaben des Gerichts wirft die Staatsanwaltschaft einem der Angeklagten vor, der Frau eine Goldkette im Wert von 1000 Euro vom Hals gerissen und gestohlen zu haben.

Sein Komplize sei damit einverstanden gewesen. Der Prozess findet vor der fünften großen Strafkammer statt und beginnt an diesem Mittwoch um 13.30 Uhr in Saal 216 A. Der zweite Prozesstag wurde für Freitag, 9 Uhr, terminiert. Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, die Männer in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen, wo sie sich bereits vorläufig befinden.

Die Verhandlung wirft ein Schlaglicht auf Missstände in der Hanauer Unterkunft, über die die FR in der Vergangenheit bereits berichtet hat. Bewohner und Ehrenamtliche kritisierten etwa mangelnde Sicherheit und Betreuung. gha

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