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Hanau

Protest wegen Vater des Attentäters

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Die Familien der Opfer von Hanau fordern ein stärkeres behördliches Vorgehen gegen den Vater des Attentäters vom 19. Februar. Sie rufen zu einer Mahnwache in Kesselstadt auf.

Die „Initiative 19. Februar“, in der sich die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar organisiert haben, ruft am heutigen Dienstag zu einer Mahnwache in Hanau-Kesselstadt auf. Um 12 Uhr beginnt die Kundgebung mit dem Motto „Wir warten nicht auf einen neuen rassistischen Anschlag“ an der Kantstraße, Ecke Helmholtzstraße.

Hintergrund des Protests sind Medienberichte über den Vater des Mannes, der am 19. Februar in Hanau neun Menschen aus rassistischen Gründen ermordet und danach seine Mutter und sich selbst getötet hatte. Das Magazin „Der Spiegel“ hatte berichtet, dass der Mann die rechtsextremen Verschwörungsmythen seines Sohnes teile und in den vergangenen Monaten Anzeigen rassistischen Inhalts bei den Behörden gestellt habe. Unter anderem habe er gefordert, dass die Gedenkstätten an die Opfer entfernt werden sollten, da sie „Volksverhetzung“ darstellten. Zudem soll der Vater des Täters die Tatwaffen zurückgefordert haben – und dafür sein, die von Mordphantasien geprägte Webseite seines Sohnes wieder online zu stellen.

Der Vater des Täters sei eine „tickende Zeitbombe“, teilt die Initiative 19. Februar mit. Es sei nicht geklärt, ob er in die Tat seines Sohnes verstrickt sei. Zudem frage man sich, warum Polizei und Behörden nach den aktuellen Berichten nicht tätig geworden seien: „Warum wurden nicht zumindest die Angehörigen der Opfer informiert und Schutz angeboten?“ Mit der Kundgebung wolle man öffentlich auf das Problem hinweisen.

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