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Eine Szene aus „Der zerbrochene Krug“.
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Eine Szene aus „Der zerbrochene Krug“.

Hanau

Hanau: Märchenfestival bietet erstmals eine Sage

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die Planung für Brüder-Grimm-Festspiele in Ganau steht, der Vorverkauf läuft. Erstmals ist ein Stück dabei, das auf eine Sage zurückgeht.

Die Macher der Grimm-Festspiele bereiten die 37. Spielzeit vor und wollen – wenn die Pandemie es zulässt – mit einer Neuheit aufwarten: Mit „Der Rattenfänger von Hameln“ (Premiere: 8. Juli) unter der Regie von François Camus soll erstmals ein Stück aufgeführt werden, das auf eine Sage zurückgeht. „Die Brüder Grimm haben nicht nur Märchen, sondern auch Sagen gesammelt und aufgeschrieben. Diese Facette ihres Schaffens soll sich künftig auch bei den Festspielen widerspiegeln“, sagt Intendant Frank-Lorenz Engel.

Die vorläufige Planung für das coronabedingt verschobene und verkürzte Freilichtfestival steht: Es soll vom 1. Juli bis 29. August insgesamt 93 Aufführungen bieten. Der Auftakt ist für Donnerstag, 1. Juli, geplant, mit dem Musical „Das tapfere Schneiderlein“ (Regie: Werner Bauer; Musik: Marian Lux).

Die Festspiele feierten 1985, zum 200. Geburtstag der Sprachforscher und Märchensammler, ihre Premiere und zogen in den vergangenen Jahren etwa 80 000 Zuschauer:innen an. Sie finden im Amphitheater in Schloss Philippsruhe statt. Engel und OB Claus Kaminsky (SPD), der als Kulturdezernent für das Festival verantwortlich ist, gehen davon aus, dass sich die Pandemielage „durch Impfen, Testen und den umsichtigen Umgang miteinander in den nächsten Wochen entspannt und im Juli die Rückkehr in ein Leben mit mehr Freiheiten wieder möglich wird“.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Wer eine Karte gekauft hat, werde „per E-Mail direkt über die Umtausch-Modalitäten informiert“, so der Intendant.

Neben dem Rattenfänger gibt es in der Reihe „Grimms Zeitgenossen“ Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ (Premiere: 2. Juli) zu sehen, bei der Frank-Lorenz Engel Regie führt, sowie das Grimm-Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ (Premiere: 6. Juli) als Familienstück.

Damit wird ein Stück weniger auf die Bühne kommen als sonst. Dafür wird laut Engel wieder „Exklusivität“ geboten, da die Autoren und Komponisten für die Festspiele engagiert wurden und alle Inszenierungen „in dieser Form, mit diesem Text und dieser Musik wirklich nur in Hanau zu sehen sind“.

Das gesamte Programm und mehr Infos gibt es auf www.festspiele.hanau.de.

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