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Hanau: Lange Haftstrafen für Drogendealer

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Von: Jonas Nonnenmann

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Wegen des Besitzes von Crystal Meth im Millionenwert hat das Landgericht Hanau zwei Männer zu jeweils fast acht Jahren Haft verurteilt.

Wegen des Besitzes von Crystal Meth im Millionenwert sind zwei Männer am Donnerstag vom Landgericht Hanau zu jeweils sieben Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Die beiden hatten 27,5 Kilogramm der Droge in einer Garage gebunkert. Der 50-Jährige sowie sein 25 Jahre alter Komplize hatten die Vorwürfe der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt in vollem Umfang eingeräumt und ein Geständnis abgelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Dealer hatten das Methamphetamin unter dem Deckmantel eines Lebensmittel-Lieferdienstes abgepackt, auf einer Palette versteckt und in einem Kühllaster quer durch Hanau transportiert.

Für den Transport hätten beide jeweils rund 10 000 Euro von Hintermännern bekommen sollen, sagten sie. Die Staatsanwaltschaft und ein Zeuge des Zollfahndungsamts Frankfurt hatten den Schwarzmarktwert auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt. Das Hanauer Verfahren steht im Zusammenhang mit den sogenannten EncroChat-Ermittlungen gegen Drogendealer. Polizeibehörden hatten angeblich abhörsichere Handys in die Reihen mutmaßlicher Rauschgifthändler eingeschleust und dann deren Telefonate mitgehört.

Gegen die beiden Hanauer wurde laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft bereits seit Juli 2020 ermittelt. Im März diesen Jahres schlugen die Fahnder zu. jon/dpa

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