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FR-Redakteur Gregor Haschnik.
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FR-Redakteur Gregor Haschnik.

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Hanau: Hoffnung auf Opposition

  • Gregor Haschnik
    vonGregor Haschnik
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Der Verzicht auf die erstarkten Grünen in Hanau ist wohl auch taktisch bedingt, um ihnen nicht zu viel Raum zu lassen.

Es ist keine große Überraschung, dass die SPD eine rot-schwarz-gelbe Koalition einem Bündnis mit Grünen, BfH und FDP vorzieht. SPD und CDU kamen sich schon näher, als letztere in der Opposition war und um die SPD warb, indem sie selten und wenig Kritik übte.

Ja, Hanau hat sich insgesamt positiv entwickelt, und viele Wähler:innen haben deshalb OB Kaminsky klar wiedergewählt und seine SPD erneut zur stärksten Kraft gemacht.

Gleichwohl gab es Versäumnisse und Fehler, etwa Kürzungen im Sozialen und den Verzicht, Investoren zu einer Mindestquote für geförderte Mietwohnungen zu verpflichten. Corona hat die Ungleichheit weiter verschärft. Soziale Fragen werden – gerade in Hanau – künftig noch wichtiger, genauso wie ökologische. FDP und CDU haben sich dafür bislang wenig interessiert, ihren Fokus auf Finanzen und Wirtschaft gelegt.

Die Grünen, heißt es aus SPD-Kreisen, seien unbequem gewesen. Man sei sich immer wieder mal nicht einig gewesen. Doch letzten Endes trugen sie alles mit, in wenigen Konfliktfällen enthielten sie sich nur – was Teile ihrer Partei scharf als prinzipienlos kritisierten. Der Verzicht auf die erstarkten Grünen ist wohl auch taktisch bedingt, um ihnen nicht zu viel Raum zu lassen. Der Blick in die Opposition mit Grünen, der „Fraktion“ und BfH macht derweil Hoffnung, dass Hanau nach vielen Jahren, in denen die Kontrollfunktion weitgehend ruhte, wieder eine echte Opposition hat.

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