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Hanau

Hanau: Gewerbegebiet mit Solarenergie und E-Mobilität

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die Baugenehmigung für ein Projekt auf einem früherem Goodyear-Dunlop-Areal liegt vor. Im ersten Quartal des Jahres 2023 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein.

Auf einer brachliegenden Fläche des Reifenherstellers Goodyear Dunlop will die Hub-One Real Estate GmbH, die zur Unternehmensgruppe Fäth gehört, einen neuen Gewerbepark bauen. Die Stadt Hanau hat nach eigenen Angaben kürzlich die Baugenehmigung erteilt. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich auf etwa 12 600 Quadratmeter und soll im ersten Quartal des Jahres 2023 fertig sein.

Firmenchef Frank Fäth spricht von einem ressourcenschonenden Konzept: „Der Gewerbepark wird unter anderem durch Solarzellen mehr Energie produzieren als verbrauchen.“ Planung, Betrieb und Nutzung seien nachhaltig. Und für den Zeitpunkt, an dem das Gewerbegebiet in der Nähe des Hauptbahnhofes nicht mehr genutzt wird, gebe es bereits Recycling-Pläne. Darüber hinaus soll Infrastruktur für E-Mobilität zur Verfügung gestellt und ein besonderes Augenmerk auf Flexibilität bei Architektur und Nutzung der Gebäude gelegt werden. Ziel sei eine Gold-Zertifizierung durch den Verein Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Geschäftsführer Heiko Sattler geht davon aus, dass 2023 „rund 300 Menschen im Park einen neuen Arbeitsplatz in Voll- oder Teilzeit“ haben werden. Es solle „nicht nur reine Lagerkapazität“ geschaffen werden. Das Unternehmen mit Sitz in Neu-Isenburg hat bereits in Hanau-Steinheim in der Otto-Hahn-Straße, aber auch in Büttelborn und Neu-Isenburg zusammenhängende Gewerbegebiete errichtet.

Der erste Mieter für das Grundstück, das die HubOne Real Estate gekauft hat, steht fest: Der Lieferant „Flaschenpost“, der Getränke bis zur Wohnungstür bringt, mietet 8000 Quadratmeter. Die Firma ist erfolgreich, war im vergangenen Jahr jedoch für die Arbeitsbedingungen der Fahrer kritisiert worden. Sie hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Goodyear Dunlop verkleinert seinen Hanauer Standort, streicht viele Arbeitsplätze und will sich stärker auf die automatisierte Produktion sogenannter Premium-Reifen konzentrieren. Der Verkauf der nicht genutzten Flächen bringt dem Unternehmen Geld, das in die Modernisierung des Werks fließen soll.

Schräg gegenüber dem Areal entsteht ein weiterer Gewerbepark, auf dem Gelände des einstigen Holzwerks Rütgers. Der „Holzpark Hanau“, bei dem Ende 2022 als Eröffnungsziel ausgegeben wurde, soll 28 000 Quadratmeter Mietfläche und sowohl kleinere als auch größere Hallen umfassen.

Die Vorhaben gehören zu einer Reihe von geplanten, umfassenden Veränderungen rund um den Hauptbahnhof: So verlagert die nahegelegene Firma Heraeus Quarzglas ihre Produktion. In neuen und einigen alten Gebäuden, die erhalten werden, sollen künftig Büros und Gewerbeeinheiten Platz finden, auch eine autofreie Zone gehört zu den Plänen. Zudem wird der Hauptbahnhof endlich modernisiert.

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