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Hanau: Freude über Bilanz des Weihnachtsmarktes

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Von: Silvia Bielert

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Auf dem Hanauer Weihnachtsmarkt haben Besucher jetzt viel mehr Platz als früher.
Auf dem Hanauer Weihnachtsmarkt haben Besucher jetzt viel mehr Platz als früher. © ROLF OESER

Rund 200 000 Besucher:innen sollen den Markt am Brüder-Grimm-Denkmal in Hanau besucht haben, rund 15 000 den der Kunsthandwerker im Fronhof. Angesichts der Pandemie seien das mehr, als erwartet, heißt es aus der Stadt.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) ist sehr zufrieden: „Unsere Entscheidung, den Weihnachtsmarkt nicht abzusagen, war goldrichtig.“ Rund 200 000 Besucherinnen und Besucher habe der Markt bis Mittwoch in vier Wochen gehabt, teilt die Stadt mit. „Deutlich weniger als vor der Pandemie, angesichts der aktuellen Lage aber deutlich mehr als erwartet.“ Der erstmals stattfindende Künstlerweihnachtsmarkt „Winter-Gold“ im Fronhof hätte mehr als 15 000 Gäste gehabt. Dieses Angebot will die Stadt wiederholen.

Die Entscheidung, den Weihnachtsmarkt am Brüder-Grimm-Denkmal stattfinden zu lassen, hatte die Stadtspitze bereits im Oktober gefasst und - anders als andere Kommunen wie Gelnhausen - daran festgehalten. Weniger Buden und der Verzicht auf einen Weihnachtsbaumverkauf schufen mehr Platz für den einzelnen Besucher. Eingangskontrollen waren ursprünglich nicht vorgesehen, wegen der stetig steigenden Corona-Inzidenzen justierte die Stadt Mitte November jedoch nach - umzäunte den Markt mit hüfthohen Gittern und ließ an drei Eingängen die selbst auferlegte 3G-Regel kontrollieren. Mit Marktbeginn wurde die Besucherzahl von 1250 auf 1500 erhöht. An den Freitag-, Samstag- und Sonntagabenden habe es auch mal Einlassstopps gegeben. „Unser Ziel war es, den Weihnachtsmarkt absagesicher zu planen“, so Kaminsky.

Dank habe es für die Entscheidung für den Markt von den Hütten- und Standbetreibern gegeben, heißt es, sowie von den Hanauer Einzelhändlern. Der Weihnachtsmarkt sei „in der Vorweihnachtszeit ein sehr wichtiger Frequenzbringer für Einzelhandel und Gastronomie“. Mancher Händler, sagt Kaminsky, habe gar „Umsätze aus verregneten Vor-Corona-Jahren verzeichnen“ können.

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