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Hanau

Hanau: Erste Frau an der Spitze der Baugesellschaft

Mirja Dorny soll künftig das kommunale Unternehmen führen und will ein besonderes Augenmerk auf Bezahlbarkeit sowie ökologische Aspekte richten.

Sie verfügt über viel Erfahrung in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, hat in dem Bereich erst eine Ausbildung, dann ein Studium abgeschlossen und zuletzt als Prokuristin sowie Vorstandsreferentin bei der Spar- und Bauverein Solingen eG gearbeitet: Mirja Dorny, die designierte Geschäftsführerin der Baugesellschaft Hanau (BGH).

Am vergangenen Montagnachmittag hat der BGH-Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, die 36-Jährige zur Nachfolgerin von Jens Gottwald zu machen, der um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte, weil er als selbstständiger Berater und Coach arbeiten will.

Dorny, die unter anderem im U21-Frauenfußballnationalteam spielte, ist die erste Frau an der Spitze der BGH, zu deren Portfolio rund 4200 Wohnungen gehören. Sie soll laut OB und BGH-Aufsichtsratschef Claus Kaminsky (SPD) spätestens Anfang 2022 in Hanau beginnen. Die Stadt hatte eine Personalberatung bundesweit nach einem Nachfolger für Gottwald suchen lassen, der die BGH seit 2008 führt. Unter 25 Bewerber:innen habe sich die gebürtige Bochumerin klar durchgesetzt, vor allem aufgrund ihres Fachwissens, so Kaminsky. Dass die Fußballerin eine „Teamspielerin“ sei, habe auch für sie gesprochen.

Dorny sagte am Montag, sie wolle in erster Linie den „positiven Kurs der Hanauer Baugesellschaft fortsetzen“. Diese sei eine Partnerin der Stadtentwicklung und sei ihr unter anderem auch durch das Hühnerprojekt aufgefallen, bei dem Mieter:innen die Tiere in BGH-Liegenschaften halten. Auf drei Felder wolle sie ein besonderes Augenmerk richten, so Dorny: „Wirtschaftlichkeit, ökologische Aspekte und Bezahlbarkeit.“ Der Wohnungsmarkt habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Baugesellschaft trage bei dem Ziel, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht, „eine besondere Verantwortung“. Eine entscheidende Voraussetzung, um weiterhin „gestalten und investieren zu können“, sei, die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens zu erhalten. gha

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