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Lärm am Himmel über Steinheim: Ein Flugzeug im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen. Bild: Sascha Rheker
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Lärm am Himmel über Steinheim: Ein Flugzeug im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen. Bild: Sascha Rheker

Flughafen Frankfurt

Hanau erhält Ausgleich für Fluglärm

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Dividende aus den Fraport-Aktien des Landes: Warum Hessen der Stadt Hanau 120000 Euro für Schallschutz in einer Kita überweist.

Hanau leidet wegen des Frankfurter Flughafens ganz erheblich unter dem Lärm startender und landender Flugzeuge. Ein Regionallastenausgleichsgesetz des Landes soll besonders stark belastete Kommunen wenigstens etwas entschädigen. Die Stadt Hanau erhält aus diesem Topf nun 120 000 Euro, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch mitteilte.

Mit dem Geld installiert die Stadt schallabsorbierende Platten an den Decken der Kita „Janusz Korczak“ in der Innenstadt und gestaltet den Fahrradabstellplatz des Seniorenbüros am Steinheimer Tor neu. Geplant sind dort überdachte Fahrradboxen mit Stromanschluss für Elektroroller.

Mit dem Regionallastenausgleichsgesetz stellt das Land jährlich 4,5 Millionen Euro bereit, die aus den Dividenden des Landes für dessen Fraport-Aktien stammen. Damit sollen unter anderem öffentliche Freizeit- und Ruhezonen eingerichtet und gepflegt werden. Auch für die Kinder- und Jugendbetreuung oder für Bildung und Soziales darf das Geld verwendet werden.

Die Mittel werden nach einem Schlüssel verteilt, der sich daran orientiert, wie stark eine Kommune von Fluglärm belastet ist. Hanau stehen für die Jahre 2017 bis 2021 nach Angaben des Landes jeweils 60 000 Euro zu. aph

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