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Hanau

Eierattacke verurteilt

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Alle demokratischen Parteien verurteilen die Eierwürfe auf das Privathaus von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) sowie jegliche Drohungen, Hass, Vandalismus und Gewalt gegen politischen Handelnde.

Die CDU äußert sich in einer Mitteilung „entsetzt“ über die Eier-Attacke auf das Privathaus von Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Bereits Ende Oktober habe eine entsprechende Ankündigung in den sozialen Medien die Runde gemacht.

„Damals, wie heute, verabscheuen wir Ankündigungen, oder Aufrufe zu Gewalt und Vandalismus gegen politisch Handelnde. Nun sind den Worten Taten gefolgt, die so nicht hinnehmbar sind. Hier werden Grenzen überschritten“, so der Vorsitzende der Hanauer CDU, Joachim Stamm. „Derartige Angriffe und Anfeindungen sind über Parteigrenzen hinweg nicht duldbar. Wir stehen hinter Claus Kaminsky“ so Fraktionschefin Isabelle Hemsley.

„Man weiß, dass man es in der Politik nie allen recht machen kann und man sich auch Widerständen gegenübersieht. Eine Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen. Wenn sich die jedoch in Gewalt oder Vandalismus äußern, dann besorgt mich das sehr“, so der OB-Kandidat Jens Böhringer. Viele Kommunalpolitiker engagierten sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Die Angriffe auf den OB hätten eine neue Dimension erreicht, die „nicht tolerierbar“ sei, so SPD-Vorsitzender Thomas Straub, Fraktionschef Max Bieri und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. Seit geraumer Zeit sei der OB Hasskommentaren und Drohungen ausgesetzt. Die Attacke sei „schäbig und niederträchtig“, erklärt Jochen Dohn von den Linken. In der Politik könne es hart zugehen, aber Beleidigungen, Sachbeschädigungen oder gar Gewalt gehörten nicht zu einer zivilisierten Diskussionskultur.

Eine „beschämende Attacke gegen unseren Oberbürgermeister“ sehen die Grünen.

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