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Hanau: Debatte über den Terroranschlag und die Folgen

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Das Frankfurter Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das Hanauer Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport veranstalten eine digitale Diskussion mit Hinterbliebenen.

Welche Konsequenzen sind zwei Jahre nach dem Anschlag von Hanau gezogen worden, besonders auf kommunaler Ebene? Welche Erkenntnisse hat der Untersuchungsausschuss des Landtags bislang gebracht?

Um diese und weitere Fragen geht es bei einer virtuellen Podiumsdiskussion am Freitag, 11. Februar. Sie trägt den Titel „Zwei Jahre Hanau – Gesellschaftliche Entwicklungen und Konsequenzen seit dem rassistischen Terroranschlag“ und wird vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt sowie vom Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport der Stadt Hanau veranstaltet. Die beiden Städte hatten 2020 eine Kooperation vereinbart, um Rassismus zu bekämpfen und sich für Erinnerung und Aufklärung einzusetzen.

Mit Moderatorin Aisha Camara diskutieren Serpil Temiz Unvar, Gründerin der nach ihrem ermordeten Sohn benannten Bildungsinitiative Ferhat Unvar, Çetin Gültekin, Bruder des ermordeten Gökhan, sowie Andreas Jäger, der das Hanauer Amt leitet. Gültekin engagiert sich wie Unvar in der Initiative 19. Februar, die Hinterbliebene und Unterstützer:innen kurz nach dem Anschlag gegründet hatten.

Der Livestream ist an diesem Freitag ab 17 Uhr unter www.amka.de/live abrufbar. gha

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