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Hanau

Hanau: Congress Park stellt sich neu auf

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Für die Zeit nach dem Lockdown gibt es einen Wechsel bei Strategie und Gastronomie.

Der städtische Congress Park Hanau (CPH) entwickelt ein neues Konzept, um gut für die Zeit nach dem Lockdown vorbereitet zu sein. Die Corona-Pandemie macht der Veranstaltungsbranche nicht nur aktuell mit zahlreichen Absagen zu schaffen, sondern dürfte sie auf Dauer verändern. Auch darauf wolle der CPH reagieren, sagt Nicole Rautenberg, Geschäftsführerin der Betriebsführungsgesellschaft. So setzt das Haus in Zukunft zum Beispiel stärker auf „ hybride Events“, eine Mischung aus Präsenzveranstaltung und digitalem Angebot. Dafür hat der CPH zum einen etwa Technik für Streaming angeschafft und gestaltet seine Raumaufteilung flexibler, zum anderen bietet es Firmen und anderen Kunden neue Veranstaltungsformate und Beratung an. Wobei Rautenberg und die für Marketing zuständige Sabine Maiwald-Wolf betonen, dass klassische Veranstaltungen vor Ort, bei denen der Kontakt persönlicher ist, weiter gefragt sein werden, aber wohl etwas weniger.

Einige Streaming-Veranstaltungen hat der CPH bereits durchgeführt. Während der Pandemie wurde es vor allem von der Stadt gebucht, etwa für Sitzungen von Gremien. Ansonsten wurden viele Konzerte, Messen und andere Termine verschoben oder abgesagt. Ein größerer Teil der Beschäftigten ist in Kurzarbeit. Wie groß die Einbußen sind, sei unklar, da der Jahresabschluss für 2020 noch nicht vorliege.

Auch bei der Gastronomie gibt es eine Veränderung: Auf Christian Holle, der 13 Jahre für Restaurant, Biergarten und Catering verantwortlich war und künftig unter anderem in Bruchköbel wirkt, folgt die Frankfurter Bumb Junior Finest Catering GmbH. Das Familienunternehmen ist an Orten wie dem Kloster Eberbach, dem Bad Homburger Schloss und ab Mai in der Gerbermühle in Frankfurt tätig. Nach Angaben der Stadt Hanau wird die Firma auch ihre Produktionsstätte für das Außer-Haus-Business-Catering nach Hanau verlegen. Am gastronomischen Konzept für den CPH wird noch gearbeitet. Fest steht laut Rautenberg bereits, dass „Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen wird“, etwa mit Hilfe von vielen regionalen Lebensmitteln, umweltschonender Logistik durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen und Abfallvermeidung.

Darüber hinaus wird das bisherige Restaurant nicht als solches weitergeführt. Es kann zwar für gastronomische Angebote genutzt werden, aber als eine Art Studio etwa auch für Workshops in kleinerer Runde. Der Biergarten im Schlosspark bleibt, wird jedoch umgestaltet. Zudem soll die Terrasse neben dem Restaurant stärker genutzt werden und die CPH-Gastronomie in Richtung Schlossplatz „öffnen“. gha

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