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Freuen sich über die Zusammenarbeit: (v.l.) Pfarrerin Heike Mause – Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau, Judith Lechner vom Grundbildungszentrum, Elias Kolbe vom Café Ellis und Bürgermeister Axel Weiss-Thiel.
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Freuen sich über die Zusammenarbeit: (v.l.) Pfarrerin Heike Mause – Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau, Judith Lechner vom Grundbildungszentrum, Elias Kolbe vom Café Ellis und Bürgermeister Axel Weiss-Thiel.

Hanau

Hanau: Bildung im Café Ellis und in der Johanneskirche

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Die VHS, das Café Ellis und die Johanneskirche kooperieren, damit Menschen lernen können. Das Grundbildungszentrum der VHS wird dort Kurse nicht nur im Lesen und Schreiben anbieten.

Die Volkshochschule (VHS) der Stadt Hanau, die evangelische Johanneskirchengemeinde und das Kultur-Café Ellis in der Altstadt haben beschlossen, zu kooperieren, um Menschen zu unterstützen, die Förderbedarf beim Lesen und Schreiben haben. Laut einer Pressemeldung der Stadt Hanau wird das sogenannte Grundbildungszentrum (GBZ) der Volkshochschule Räume in der alten Johanneskirche sowie unter der Woche im Parterre und im ersten Stock des Cafés beziehen, um dort Kurse im Lesen und Schreiben sowie Bildungsangebote in Bereichen wie Grundrechenarten, Finanzplanung, Gesundheit, EDV und politische Grundbildung anzubieten.

Das im Jahr 2020 gegründete GBZ ist als Projekt organisatorisch an die VHS angegliedert und wird finanziell durch das hessische Bildungsministerium, den Europäischen Sozialfonds und die Stadt unterstützt.

„Idealerweise ist das Angebot des GBZ kostenfrei niedrigschwellig und barrierefrei“, sagt Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. „Die alte Johanneskirche ist deshalb der ideale Ort.“ Das Café, sagt die Koordinatorin des Grundbildungszentrums, Judith Lechner, werde bereits seit Oktober 2020 als Lernort genutzt. Teilnehmenden und Dozentinnen der Sprachkurse hätten sich begeistert gezeigt, auch über die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre des Cafés.

Zwei Mal wöchentlich soll es zudem Beratungen zu den Kursen für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte geben. Durch die Kooperation mit der Kirche könnten die Menschen auch beraten werden, wenn es Probleme im persönlichen Bereich gibt, etwa finanzieller oder psychologischer Art. „Die Stadtkirchengemeinde unterstützt gerne dieses Bildungsprojekt, da es Menschen integriert und in ihrem Leben durch gewonnene Sprachfähigkeit Perspektiven schafft“, sagt Pfarrerin Heike Mause.

Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag gibt es kostenfreie Angebote für Hanauer Bürger:innen, etwa montags und freitags von 14 bis 18 Uhr die Sprechstunde Digitales, die Menschen den Umgang mit digitalen Endgeräten erleichtern soll, oder dienstagnachmittags von 14.30 bis 17.30 Uhr das Förderangebot für Muttersprachler, die ihre Lese- und Schreibkompetenzen ausbauen wollen. bil

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