Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hanau

Hanau bekommt neue Fußgängerzone

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
    schließen

In der Langstraße wurden unter anderem Radbügel und Sitzbänke aufgestellt. Die Maßnahmen gehören zu den ersten Schritten auf dem Weg zu einer Verkehrswende.

Wo bis vor kurzem noch sogenannte Autoposer ihre Motoren aufheulen ließen und auf wenigen Metern gefährlich beschleunigten, dürfen jetzt – bis auf Ausnahmen – nur noch Radfahrer:innen und Passanten durch: Die Langstraße in der Hanauer Innenstadt, zwischen Freiheitsplatz und Marktplatz gelegen, ist mittlerweile eine Fußgängerzone. Der Rad- und Fußverkehr soll mehr Platz bekommen, der Autoverkehr weniger. Dieses Ziel entspricht einem Grundgedanken des Mobilitätsleitbilds der Stadt, das gerade entwickelt wird. Deshalb sind in der Langstraße kürzlich 23 Fahrradbügel und drei Sitzbänke aufgestellt worden.

Im Juni soll dann eine etwa 14 mal neun Meter große Rad-Abstellanlage mit 40 abschließbaren Boxen und Abstellbügeln für 30 weitere Fahrräder hinzukommen, auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus. Die Hälfte der Boxen wird Ladeanschlüsse für Elektroräder bieten. Die Kosten für Bänke, Abstellanlage und Bügel, an denen auch Lastenräder und Trikes geparkt werden können, beziffert Verkehrsdezernent Thomas Morlock (FDP) auf rund 100 000 Euro. An einer Reparaturstation lassen sich platte Reifen flicken, Bremsen nachstellen oder Schläuche aufpumpen. Wenn die Nachfrage größer als gedacht sei, könne das Angebot ausgebaut werden.

Mit den Maßnahmen solle auch die „Wohn- und Aufenthaltsqualität“ in der Langstraße deutlich verbessert und vermeidbarer Autoverkehr auf den City-Ring verlagert werden. Wer mit dem Auto kommt, soll die Stellplätze in den nahegelegenen Parkhäusern „Am Forum“ und „Klinikum“ nutzen. Anwohner können die Straße befahren, da sie über eine Transponderkarte verfügen, mit der sie die automatisch versenkbaren Poller, die am Anfang und Ende stehen, steuern können. Auch Andiener haben Zufahrt, allerdings lediglich montags bis samstags von 6 bis 11 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare