Hanau

Apfelwein als Kulturgut

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Verein Apfelwein Centrum Hessen reicht Bewerbung bei Unesco ein.

Vier hessische Traditionen sind derzeit im Rennen um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes, teilte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit: darunter auch die hessische Apfelweinkultur. Derzeit berät das Expertenkomitee immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission über diese und weitere bundesweite Bewerbungen.

Der Antrag auf Aufnahme der hessischen Apfelweinkultur wurde vom Verein Apfelwein Centrum Hessen (ACH!) gestellt, der in der Hanauer Innenstadt am Heumarkt noch in diesem Jahr das erste hessische Apfelweinmuseum eröffnen will. Im Antrag wird der Apfelwein als zentraler Bestandteil hessischer Lebensart dargestellt, der von vielen Veranstaltungen und fachlichem Know-how am Leben gehalten wird. So gibt es neben den zahlreichen Apfelweinwirtschaften eine Apfelwein- und Obstroute, das Apfelweinfestival in Frankfurt und den „Goldenen Apfel“, eine Auszeichnung, die das Engagement im Bereich des Erhalts von Streuobstwiesen ehrt.

Für die Aufnahme ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes treffen die Bundesländer eine Vorauswahl. Dann prüft das Sekretariat der Kultusministerkonferenz die Anträge und übermittelt sie an das Expertenkomitee.

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