„Soziale Stadt“

Hafenviertel soll aufgewertet werden

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In Hanau sollen die Probleme des Quartiers mit Hilfe des Bund-Länder-Förderprogramms gelöst werden.

Das Hanauer Hafenviertel ist geschichtsträchtig und reizvoll, hat aber auch einige Probleme, die nun mit Hilfe des Bund-Länder-Förderprogramms „Soziale Stadt“ gelöst werden sollen. Etwa Mängel bei der Infrastruktur, Lärm- und Geruchsimmissionen, sogenannte Angsträume und eine zum Teil schlechte Wegführung. Wie die Stadt Hanau mitteilt, hat sie jetzt den ersten Förderbescheid in Höhe von 500 000 Euro bekommen und beteiligt sich selbst mit 56 000 Euro. Das Programm läuft noch neun Jahre, wobei die Stadt weitere Mittel für konkrete Projekte erhält. Zunächst soll ein „städtebauliches Entwicklungskonzept“ erarbeitet werden. Dabei will Hanau mit der „ProjektStadt“, die zur Nassauischen Heimstätte gehört, zusammenarbeiten. Der Magistrat hat dem Schritt zugestimmt. Die Stadtverordneten entscheiden am 17. Juni. Neben den bereits genannten Herausforderungen wird es beim Projekt „Soziale Stadt Hafentor“ etwa darum gehen, die Anbindung an die Innenstadt zu verbessern, vor allem für den Fahrradverkehr, das Viertel ökologischer zu machen und einen „Bewegungspark“ zu schaffen.

Das Quartier wird stark durch den Gebäudekomplex Hafentor geprägt, der der städtischen Baugesellschaft gehört. Die Immobilie wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert und erneuert, viele Kreative leben hier. Jetzt soll auch die Umgebung aufgewertet werden. Das Fördergebiet reicht von der Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde bis zur Straße „Am Krawallgraben“. In Hanau wurden bereits das Freigerichtviertel und die südliche Innenstadt durch die „Soziale Stadt“ gefördert.

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