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Mit dem Wasser in der Gefängniszelle in Hanau stimmte etwas nicht. (Symbolbild)

LKA ermittelte

Polizist gibt Häftling im Gefängnis Wasser mit Fäkalien zu trinken - Prozess in Hanau

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In Hanau muss sich ein Polizist vor Gericht verantworten, weil er einem Häftling verunreinigtes Wasser zu trinken gegeben haben soll. 

Hanau - Wegen Körperverletzung im Amt und Beleidigung muss sich ein 37 Jahre alter Familienvater vor dem Amtsgericht Hanau verantworten. Wie die Bildzeitung berichtet, wird dem Polizeioberkommissar vorgeworfen, einem Häftling Wasser vorgesetzt zu haben, das mit Fäkalien verunreinigt war. Am 3. April 2018 sei der betroffene Häftling wegen des Verdachts des sexuellen Kindesmissbrauchs festgenommen worden. 

Hanau: Polizisten reichen Ekel-Wasser in Gefängniszelle

Der 39-jährige Stefan S. habe die Vorwürfe bei der Polizei gestanden und sei in Gewahrsam genommen  worden sein, um am nächsten Tag dem Haftrichter vorgeführt zu werden. Nachdem Stefan S. in der Nacht auf Toilette gewesen war, hätte der Polizist Christian B. ihm ein Glas Wasser angeboten. Nachdem der Häftling davon getrunken habe, hätten die Polizisten gelacht. Das Wasser habe sehr scharf geschmeckt, er habe es wieder ausgespuckt. "Das war mit Sicherheit kein Wasser", zitiert Bild.de den Mann. 

Hanau: Häftling trinkt möglicherweise Toilettenwasser

Er habe sich dann mit neuem Wasser den Mund ausgespült und dieses dann wieder in einen Becher gespuckt. Diese Flüssigkeit sei vom Landeskriminalamt untersucht worden, woraus sich ergab, dass das Wasser mit Fäkalien verunreinigt gewesen sein soll. Vielleicht habe es sich dabei um Toilettenwasser gehandelt. Der Häftling S. sei später vom Landgericht zu zwei Jahren auf Bewährung wegen des sexuellen Missbrauchs an einem Kind verurteilt worden. 

Hanau: Gegen Polizist wird wegen Whatsapp-Chats ermittelt

Der Vorwurf der Beleidigung gegen den Angeklagten Polizisten B. beziehen sich allerdings nicht auf diesen Vorfall, sondern auf Chats in einer Whatsapp-Gruppe, die auf B.'s Handy gefunden worden sein sollen. Darin soll er die Politikerinnen Renate Künast und Claudia Roth "Hexe und Schwerstverbrecherin" genannt haben. Der beschuldigte Polizist habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Prozess soll am 21. Oktober fortgesetzt werden. 

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agr

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