Hanau

Grüne in Hanau fordern Jobticket

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Die Stadtverwaltung soll mit gutem Beispiel vorangehen. Deswegen hat die Fraktion einen Antrag an den Magistrat gestellt.

Die Grünen fordern erneut das Jobticket für alle Bediensteten der Stadt Hanau und ihrer Gesellschaften. Die Konditionen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) dafür würden immer attraktiver, heißt es in ihrer Mitteilung. Deshalb habe die Stadtparlamentsfraktion den Magistrat aufgefordert, erneut Verhandlungen mit dem RMV aufzunehmen und zu einem baldigen Ergebnis zu führen.

Im Gegensatz zu fast allen anderen größeren hessischen Städten und mittlerweile auch dem Main-Kinzig-Kreis gebe es in Hanau noch kein Premium-Jobticket. Dies wäre nicht zuletzt auch eine Initialzündung für viele andere Betriebe, es gleichzutun.

„Das Jobticket erhöht die Attraktivität der Unternehmung Stadt für das Personal, führt zu Einsparungen bei der Fahrtkostenerstattung, unterstützt die HSB und entlastet die Stadt vom motorisierten Verkehr“, so Fraktionschef Stefan Weiß

Das Jobticket solle für alle Mitarbeiter unabhängig von der Nutzung erworben werden müssen. Damit es rentabel werde, müsse es rege genutzt werden.

Der Stadtverordnete Christian Theobald: „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Premium-Jobticket wählen, können das gesamte RMV-Gebiet nutzen. Und sie profitieren von der RMV-Mitnahmeregelung. Das heißt, werktags ab 19 Uhr, an Sams-, Sonn- und Feiertagen kann eine weitere Person und beliebig viele Kinder unter 15 Jahre mitgenommen werden.“

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) habe bereits Unterstützung zugesagt und eine Regelung spätestens ab 1. Januar 2021 in Aussicht gestellt. 

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