Hanau

Grün zurückschneiden

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Die Verwaltung appelliert an Haus- und Grundeigentümer, jetzt, außerhalb der Vegetation, in den öffentlichen Raum wuchernde Hecken, Sträucher und Äste zu stutzen.

Privates Grün, das in den öffentlichen Raum wuchert, ist zurückzuschneiden. Das stellt Stadtrat Thomas Morlock (FDP) in einer Mitteilung klar und appelliert an Haus- und Grundstücksbesitzer, jetzt, außerhalb der Vegetationsperiode, zu stutzen. In Ortsbeiräten und bei Stadtteiltreffen sei das immer wieder Thema: Hecken, Sträucher und Äste, die über die Grundstücksgrenze hinausragen und Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer behindern, Verkehrszeichen und Straßenleuchten verdecken. An manchen Geh- und Radwegen müssten Fußgänger und Radelnde gar auf die Straße ausweichen.

Morlock rät, Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen zeitig zurückzuschneiden, damit Überwuchs gar nicht erst entsteht. Das Grün sollte bis zu einer Höhe von 2,50 Metern nicht über Geh- oder Radweg ragen, an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 Metern. Der Rückschnitt müsse so erfolgen, dass die Beleuchtungsfunktion von Laternen und die Sicht auf Verkehrszeichen erhalten blieben.

Morlock verweist auf das hessische Nachbarschaftsrecht, wonach privater Überwuchs zum Wahren der Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum zurückzuschneiden ist. Geschieht dies trotz Aufforderung nicht, lasse es die Stadt auf Kosten des Verursachers erledigen. Und: Wenn etwas passiert, haftet dieser auch. Zur Entsorgung verweist Morlock auf die städtischen Annahmestellen. jo

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